Im Mai läuten nicht nur die Glocken, sondern auch aus meinem Geldbörserl ist der Inhalt nur so herausgeklingelt. Dafür gibt es viele schöne Neuzugänge vorzustellen.
Es ist die Geschichte eines Jungen, der den Weg ins Erwachsenenalter mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs bestreitet. Paul ist 14 Jahre alt, als sein Vater und sein älterer Bruder Max große Worte von Heldentum und Vaterlandspflicht schmetternd, freiwillig in den Krieg ziehen.
Titel: Die Teufelsbibel Autor: Richard Dübell Verlag: Bastei Lübbe 2009 Seiten: 668 ISBN: 978-3-4041-6326-7
Kesseltreiben im Kaiserreich
1572 kommt es in einem Kloster in Böhmen zum Amoklauf eines Mönchs in schwarzer Kutte. Neben Frauen und Kindern verlieren auch Andrejs Eltern ihr Leben und der Junge ist fortan auf sich allein gestellt. Angeblicher Auslöser ist das Böse an sich, die Teufelsbibel war im Kloster eingeschlossen. Wenige Jahrzehnte später beginnt eine historische Jagd nach dem teuflischen Buch und auch der Junge von damals, mittlerweile ein Mann und als Geschichtenerzähler Kaiser Rudolfs II tätig, kann sich dem Kesseltreiben nicht entziehen.
Eine weitere Dystopie, wie wir schon viele kennen: Die Welt wurde durch Bomben zerstört und die restlichen Menschen kämpfen in einer abscheulichen Welt um’s Überleben während elitäre Auserwählte ihre Zeit im sicheren Kapitol zubringen und ihnen eine verfälschte Version der Geschichte eingetrichtert wird.
In der französich-algerischen Stadt Oran sorgt ein unverständliches Rattensterben für Unruhe. Die toten Nager finden sich in Hauseingängen, auf Straßen und sogar in den Wohnhäusern selbst. Während man anfangs noch Lausbubenstreiche dafür verantwortlich macht, hat es die Stadtverwaltung rasch mit der Entsorgung einer massiven Anzahl an Kadavern zutun. Doch die bloße Verwunderung bleibt nicht lange allein und weicht schnell dem allgemeinen Entsetzen. Die elenden Ratten waren die Boten der Pest, die sich über die Stadt an der Küste und ihre Bürger ausbreitet.
Nachdem eine Frauenleiche auf einer Kuhweide gefunden wird, hat es die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary mit Rätselaufgaben und Koordinaten zutun. Koordinaten - wie sie für’s Geocaching üblich sind - und das Ermittlerteam zu grausigen Funden in Plastikbehältern führt. Anfangs scheint der Fall unlösbar, bis Ermittlerin Kaspary selbst in den Fall gerät.