Mittwoch, 5. Februar 2014

Rezension: Der Medicus - Noah Gordon

© Random House
Meine Bewertung ★★

SHORT FACTS

Titel: Der Medicus
Autor: Noah Gordon
Verlag: Heyne 2011
Seiten: 848
ISBN: 9783453471092


Von einem der auszog, das Heilen zu Lernen


Der englische Waisenknabe Rob wird von einem Baderchirurgen adoptiert und von ihm in den Künsten des Gaukelns und Heilens ausgebildet. Rob erweist sich als eifriger Schüler, der schnell an die Grenzen seines Berufsstandes stößt und sich zum Heilen berufen fühlt. Von einem jüdischen Medicus erfährt er, dass sich der beste Lehrer in Isfahan befindet und so macht er sich auf den Weg ins ferne Persien.


Diese Geschichte ereignet sich im 11. Jahrhundert und erzählt den schwierigen Werdegang zum Medicus. Ich hatte ja so meine Zweifel, ob das wirklich etwas für mich ist. Bei historischen Romanen bin ich häufig skeptisch, vor allem, wenn man den Trubel um dieses Werk bedenkt. Ist es wirklich so großartig, wie viele meinen?

„Der Medicus“ von Noah Gordon ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. 



Ich war im tristen, grauen London, wo ein Waisenkind gebangt hat, zog mit einem Baderchirurgen und seinem Lehrling quer durch Länder und habe mich einer Karawane nach Persien angeschlossen. In Isfahan roch ich die Gewürze des Orients, schmerzte mir das Hinterteil vom Kamelreiten und ich sah wie sich die Wüste der Unendlichkeit entgegenstreckte.

Noah Gordon hat mir nicht nur eine längst vergangene Zeit lebhaft vor Augen geführt, sondern zeigte mir die vielen Facetten verschiedenster Kulturen und Religionen in einer Farbenpracht, wie es nur wenige Autoren vermögen.

Nein, es ist nicht großartig. Es ist grandios.

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1 Kommentar:

  1. Ohja, ich habe erst den Film im Kino gesehen und danach das Buch gelesen. Ich muss sagen, der Film hat mir besser gefallen vom Handlungsplot an sich, obwohl natürlich im Buch manches wieder viel detaillierter dargestellt ist.
    Liebe Grüße,
    Fiorella

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