Sonntag, 16. August 2026

Aussortiert | Von großen Bücherträumen und staubigen Regalen

Aus dem Leseleben: Aussortiert
Von großen Bücherträumen und staubigen Regalen
Ich liebe Bücher. Das war schon immer so.

Als Kind hatte ich einen ziemlich einfachen Plan. Ich wollte eine riesige Bibliothek besitzen. So eine, bei der andere Lesebegeisterte ehrfürchtig vor den Regalen stehen bleiben und sich denken: „Wow.“

Also wurde gesammelt. Jugendbücher, Sachbücher, Krimis, Thriller. Einfach alles, was zwischen zwei Buchdeckel passte. Weggeben? Niemals! Ein Buch, das einmal bei mir eingezogen war, hatte seinen festen Platz gefunden. So einfach war das.

Auch bei zwei Umzügen stellte sich nie die Frage, ob die Bücher mitkommen. Natürlich kamen sie mit. Andere schleppten Möbel. Ich schleppte Bücherkisten.

Dass mein Mann ebenfalls ein absoluter Büchernerd ist, war vermutlich Schicksal. Er liest zwar völlig andere Genres als ich, aber den Traum von der eigenen Bibliothek teilten wir beide. Also schafften wir Regale an, nutzten freie Wände und füllten irgendwann jeden noch so kleinen Spalt. Und als kein Regal mehr Platz hatte? Nun ja, Bücher lassen sich erstaunlich kreativ stapeln.

Mit dem Blog wurde die Sache übrigens kein bisschen besser.

Rezensionsexemplare, Spontankäufe, Wühlkisten, Flohmarktfunde. Irgendwann stellte sich nicht mehr die Frage, was ich als Nächstes lese, sondern wo ich es überhaupt noch unterbringen soll.

Deshalb fing ich an, Bücher weiterzugeben. Zuerst ganz zaghaft. Ich tauschte sie, verschenkte sie oder gab sie für den guten Zweck ab. Manche durften natürlich bleiben, aber längst nicht mehr jedes gelesene Buch musste automatisch für immer einziehen. Mittlerweile entscheide ich mich meistens direkt nach dem Lesen. Manche bekommen sofort ihren festen Regalplatz zugewiesen, andere dürfen zu jemandem reisen, der sich genauso darüber freut wie ich damals. Und wieder andere setzen noch eine Weile Staub an, bis ich ihnen schließlich doch ein neues Zuhause vergönnt bin.

Trotzdem schienen sich die Bücher manchmal wie von selbst über Nacht zu vermehren. Dafür gibt es schlicht keine andere Erklärung.

Vor allem gab es da diese Bücher, von denen ich mich jahre- oder gar jahrzehntelang nicht trennen konnte. Nicht, weil ich sie noch einmal lesen wollte, sondern weil sie pure Erinnerung waren.

Als ich ein kleines Mädchen war, schenkte mir meine Oma ihre komplette Sissy-Reihe. Die Bücher standen zuvor viele Jahre in ihrem Regal, sie hat die Geschichten gerne gelesen und ich habe sie danach genauso verschlungen. Wenn ich die Reihe im Regal sah, dachte ich nie zuerst an Kaiserin Elisabeth, sondern immer an meine Oma.

Lange Zeit hatte ich das Gefühl, sie zu verraten, wenn ich diese Bücher weggebe. Als würde ich damit unsere gemeinsame Leidenschaft ein Stück weit aus meinem Leben streichen.

Dann kam die Erkenntnis. Erinnerungen wohnen nicht zwischen zwei Buchdeckeln.

Meine Oma bleibt ein Teil meiner Lesegeschichte, daran ändert kein Bücherregal der Welt etwas. Uns verbindet, dass wir beide diese Bücher gelesen haben und Freude damit hatten, und noch so vieles mehr. Damit war der richtige Zeitpunkt gekommen, um mich vom Anblick der Reihe zu verabschieden und sie weiterzuschicken, an einen Ort, an dem sie wieder gelesen und nicht nur abgestaubt wird.

Mit dieser Erkenntnis fiel plötzlich vieles leichter.

Vor ein paar Wochen haben wir begonnen, unseren Wohnbereich nach 15 Jahren zu renovieren und haben uns auch die Regale vorgenommen. Waren wir beim Aussortieren anfangs noch zögerlich, wurden wir mit dem neuen Gefühl plötzlich erstaunlich konsequent, und schließlich sogar ziemlich rigoros. Am Ende haben wir sicher 200 bis 300 Bücher weggegeben.

Denn mal Hand aufs Herz, ich brauche meinen Schulatlas nie wieder. Und mit dem Reiseführer von 2009 würde es ein Abenteuer-Urlaub werden. Oder dieses eine Buch, das mir eigentlich schon damals nicht so recht gefallen hat.

Das Verrückte daran ist, dass es sich für mich überhaupt nicht nach Verlust anfühlt.

In unseren Regalen stehen jetzt nur noch Bücher, die wir - aus welchen Gründen auch immer - feiern. Meine Stephen-King-Romane zum Beispiel sind unantastbar. Mittlerweile ist drumherum sogar eine ziemlich exquisite Horror-Sammlung entstanden, die gleich mehrere Meister des Genres im Regal vereint.

Und jetzt wünsche ich mir eine Bibliothek, in der jedes Buch aus voller Überzeugung steht, egal ob es eine Lieblingsgeschichte, eine dunkle Bücherseele oder ein spannendes Leseabenteuer ist.

Mein erstauntes Fazit ist, dass sich weniger Bücher tatsächlich nach mehr anfühlen.

Mehr Freiheit.
Mehr Luft.
Mehr Horror ;)
Und irgendwie auch ein kleines bisschen mehr Zuhause.

Vielleicht bin ich gar keine Bücher- sondern eine „Richtig-gute-Geschichten“-Sammlerin. ;)

Zwar sind wir mit dem Umgestalten und Renovieren längst nicht fertig, aber ich zeige euch gerne einen kleinen Blick auf einen Teil der Regale:

Regalauszug
Wie ergeht es euch mit dem Thema Aussortieren und eurer Büchersammlung?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist es bei euch ganz anders?

12 Kommentare:

  1. Hi Nicole,
    Hut ab möchte ich da an allererster Stelle sagen.

    200 bis 300 Bücher, krass. Ich weiß, nicht ob ich hier so viele Bücher zusammenbekommen würde, von denen ich mich trennen möchte. Ich muss auch sagen, zu zweit fällt sowas bestimmt nochmal leichter, weil jemand anderes zu dem Buch in der Hand nochmal was sagt, wie zB "brauchen wir das wirklich noch?". Mit Reiseführern gebe ich dir zum Beispiel recht, da habe ich aber gar nicht so viele. Wir besuchen ja meist die gleichen Inseln und gewinnen nach jeder Reise neue tolle Plätze in unserem eigenen Reiseführer im Kopf dazu :)

    Dass du dann aktuell vermehrt mit dem Reader liest, erleichtert diese Entscheidung bestimmt auch noch. Ich sortiere ja 1x im Jahr, meist um Weihnachten mein SuB-Regal aus. Meine gelesenen Bücher beinahe 4x im Jahr, da habe ich quartalsweise einen anderen Blick drauf, welches Buch ich behalten möchte und welches ich auch hergeben kann/möchte, damit jemand anderes dieses Buch kennenlernt.

    Wir haben seit 3 Monaten eine "wir suchen einen neuen Besitzer - Kiste" im Wartebereich unserer Praxis stehen. Da habe ich einige Bücher reingestellt und man glaubt nicht, fast jeder Patient nimmt ein Buch mit und mittlerweile fragen die Patienten schon, ob sie von zu Hause auch ihre Bücher dort reinstellen können :) Also, aussortieren scheint modern und okay zu sein.

    LG Andrea

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    1. Hallo Andrea,

      stimmt, zu zweit hatten wir es einfacher, weil wir uns doch gegenseitig unterstützt haben. Bei manchen Büchern gab es sogar ausschweifende Diskussionen. Zum Beispiel bei der hier beschriebenen Sissy-Reihe. Anfangs wollte ich zumindest den ersten Band behalten. Aber ehrlich, wozu? Und über den Fischer-Almanach 2007 haben wir sehr lange gesprochen. XD

      Meist entscheide ich ja direkt nach dem Lesen, ob das Buch bleibt oder gehen darf. Trotzdem sammelt sich halt immer wieder was an. Und auch, wenn ich fast nur mehr mit dem Reader lese, kommen doch laufend Prints dazu. Und es gibt halt auch Bücher, die ich unbedingt als Print im Regal stehen haben will, Reader hin oder her. :D

      Mein SuB ist ja gar nicht so groß und ich bin mittlerweile sehr zurückhaltend geworden, was Neuzugänge betrifft. Vor gut 10 Jahren ist mir der SuB mal über den Kopf gewachsen. Das hat sich für mich nicht mehr gut angefühlt und seither versuche ich mich konsequent zu mäßigen. Klappt nicht immer, dennoch rufe ich mich selbst regelmäßig zur Räson.

      Das mit der Kiste in der Praxis ist sehr schön, damit die Bücher neue Besitzer finden und auch wirklich gelesen werden. Ich habe da auch mehrere Stellen, die ich fleißig mit Lesestoff versorge. Der Großteil der jetzt aussortierten Bücher kommt auf einen Flohmarkt für den guten Zweck. Aktuell sind sie in einem unbenutzten Raum zwischengelagert und im September können wir sie dann abgeben. Sicher ist aber auch, dass wir von dem Flohmarkt wieder mit ausreichend Beute heimkehren werden. :D

      Wir sortieren derzeit alles mögliche aus. Viele haben das ja während Corona gemacht, bei uns ist jetzt die Renovierung der Anlass. Nach all den Jahren hat sich in vielen Ecken einiges zusammengesammelt, was man nicht mehr benötigt. Und ich bin eher der Typ, der nicht so viele Dinge um sich braucht, um sich wohlzufühlen. Ich habe lieber gute Dinge um mich und nicht viele Sachen, damit es mir gut geht und ich atmen kann. Bin aber weit weg vom Minimalismus! XD

      Liebe Grüße
      Nicole

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  2. Guten Morgen, Nicole
    Aussoriteren -- ganz schwieriges Thema. Auch ich würde kene 200 bus 300 Bücher zusammenbringen. Aber ja, auch ich habe mal aussortiert und genau wie Du den ein oder anderen reiseführer weggegeben. Oder Bücher wie die von Winnetou, die ich eigentlich nur behalten habe, weil sie "anktik" waren.
    Da ist es mir auch nicht schwer gefallen. Aber ja, ich bin auch eine „Richtig-gute-Geschichten“-Sammlerin. ;)
    Liebe Grüße
    Anja

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    1. Hallo Anja,

      schon, oder? An vielen Sachen, wie zum Beispiel Büchern, hängt man oft mehr aus nostalgischen Gründen. Was ja auch total in Ordnung ist, nur ist's mir mittlerweile wirklich zu viel geworden.

      Anfangs war das Aussortieren schon schwer. Aber dann sind wir in den Flow gekommen. :D Jetzt finde ich unsere Bücherregale wirklich wieder so richtig schön und gut sortiert. Ich habe Freude daran, wenn ich diese Räume betrete.

      Liebe Grüße
      Nicole

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  3. Huhu Nicole :)

    Danke für die spannenden Einblicke!
    Ich bin tatsächlich gar nicht mehr der Sammler. Das war mal anders, aber aus Platzgründen musste ich mich dann irgendwann entscheiden und da sind viele Bücher ausgezogen. Mittlerweile lasse ich nur noch wenige Prints einziehen und vermehrt eher die digitalen Varianten (die nehmen ja keinen Platz weg^^).
    Ich bin wohl final nicht so der Sammler, sondern einfach nur gerne ein Leser ;) und durch die Bibliothek habe ich ja trotzdem recht viele Prints in den Händen, aber sie wohnen eben nur zeitweise hier.

    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,

      da geht es uns wohl ähnlich, wobei ich bestimmte Bücher schon sehr gerne im Regal stehen habe. Allein beim Anblick meiner geliebten Horror-Sammlung geht mir das Herz auf, weil man all diese Bücher wohl selten gesammelt an einem Platz bestaunen kann. Die ist schon sehr gut sortiert und darf gerne weiterwachsen.

      Allgemein ist es bei mir auch eher die digitale Variante, die einziehen darf. Allerdings eher aus Alltagsgründen und gar nicht wegen des Platzes. Manchmal lege ich mir Bücher aber doch als Print zu, obwohl ich sie schon digital habe, damit sie ihren Platz im Regal haben. Manchmal ist man schon ziemlich verquert. XD

      Liebe Grüße
      Nicole

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  4. Schönen guten Morgen Nicole!

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du hier beschreibst, denn mir ging es ähnlich und ich denke, das ist bei vielen von uns Bücherverrückten so :D
    Ich habe lange Zeit auch wirklich gesammelt. Alles ist eingezogen und musste auch hierbleiben um meine Bücherschränke zu füllen, und als der Blog dann auch noch dazukam, wurde es immer schlimmer. Der Platzmangel hat dann den Anstoß gegeben. Hätte ich ein riesigen Haus hätte ich wahrscheinlich alle behalten *lach*

    Aber am Ende: warum Bücher behalten, die mir nicht gefallen haben oder bei denen ich sicher bin, dass ich sie nicht mehr lesen werde? Ich hatte dann einmal einen großen "Rauswurf" und hab mich wirklich von vielen getrennt. Ich hab komplett ausgeschalten und einfach angefangen, auszusortieren. Groß nachdenken durfte ich dabei nicht, einfach machen ^^ Und es hat geklappt.

    Seither sortiere ich regelmäßig aus, also 1-2 Mal im Jahr, wobei da die Ausbeute sehr klein ist. Meist nur 5-10 Bücher, aber immerhin. Bücher die mir nicht gefallen oder ich abbreche kommen nach dem Lesen sowieso direkt wieder weg. Dadurch sammelt sich da nicht mehr so viel an.
    Es ist definitiv befreiend! Meine ganze Wohnung ist ja voller Bücherregale und ich hab definitiv nicht mehr wirklich Platz für mehr. Aber es gibt einfach viele die ich behalten möchte, weil sie mir am Herzen liegen und ich sie auch an meine Kids weitergeben möchte. Wenn sie sie wollen :D

    Digital lese ich mittlerweile auch mehr. Ich hätte sie zwar gerne, aber da zieht halt dann doch oft auch der Preis- und Platzfaktor.

    Vielen Dank für deine interessanten Einblicke und Glückwunsch zu dem befreiten Gefühl und den schönen aufgeräumten Regalen!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hallo Aleshanee,

      schon merkwürdig, wie sich die Sicht der Dinge mit der Zeit ändert, oder?

      Mittendrin gebe ich auch immer Bücher weg, doch die Menge hatte trotzdem bisher Bestand. Platz hätten wir eigentlich genug, doch diese Menge wollte auch entsprechend gepflegt werden und hat dadurch auch nicht zum Lebensglück beigetragen. :D

      Und jetzt bei unseren Renovierungsarbeiten waren wir mal ehrlich zu uns selbst, dass uns diese Büchermenge nicht wirklich glücklich macht. Und so haben wir dann zu zweit aussortiert. Es ist jetzt ein tolles Gefühl, wenn ich mir unsere Regale ansehe. :) Und die Lieblingsbücher oder die richtig interessanten Bücher durften selbstverständlich bleiben.

      Über das Weitergeben an die nächste Generation haben wir übrigens auch gesprochen. :D Da sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass spätestens nach uns sowieso alles im Container landet. Daher lieber gleich zielgerichtet weitergeben, damit sich jemand anderes darüber freut.

      Ich lese fast nur mehr eBooks. Da ist es aber dann schon so, dass ich manche Bücher trotzdem als Print im Regal haben muss. Doch das sind nur einige ausgewählte Titel, manchmal auch von bestimmten Autoren. Und da kann ich wirklich sehr geduldig sein und wenn's sein muss, auf ein gebrauchtes Schnäppchen warten.

      Jedenfalls schön, wenn man wieder Luft zwischen den Büchern bekommt. :)

      Liebe Grüße
      Nicole

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    2. Naja, ich hätte schon auch noch ein paar leere Flächen an den Wänden *lach* Und es wird nicht ausbleiben, dass da auch nochmal 1-2 Regale hinkommen, aber dieses "Horten" hab ich jetzt einfach nicht mehr. Ich bin ja eh jemand, der schaut, immer mehr loszulassen. Ich bin kein "Besitz-Mensch", das einzige waren da immer tatsächlich die Bücher. Aber auch da hab ich mit der Zeit gelernt, nicht alle behalten zu müssen und eben die, die mir eh nicht gefallen, wegzugeben.

      Was meine Kids dann behalten weiß ich natürlich auch nicht *lach* Lesen tun sie alle, die eine mehr, der andere weniger ... aber da können sie sich ja dann aussuchen, was sie möchten :)

      Deinen Beitrag hab ich heute auch gerne in meiner Stöberrunde verlinkt!

      Hab ein schönes Wochenende!

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    3. Stimmt, ich habe auch nur bei Büchern gehortet. :D Ich bin auch kein Mensch, der alles haben muss und achte sehr darauf, was ich mir anschaffe. Dafür darf es dann schon eine gute Qualität haben.

      Ich freue mich momentan jeden Tag, wenn ich die beiden Räume sehe, in denen wir die meisten Bücher gehortet haben. Jetzt kriegen wir da wieder Luft. Mal schauen, wie es wird, wenn es fertig ist. Ein bisschen was ist noch zutun.

      Vielen Dank für das Verlinken. :)

      Liebe Grüße
      Nicole

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  5. Hallo liebe Nicole,
    das hast du so schön geschrieben (!) Und ich denke, in deinem Text werden sich viele LeserInnen wiedererkennen. Ich jedenfalls habe mich zwischen den Zeilen wiedererkannt.

    Ja, ich tue mich auch sehr schwer mit dem Ausmisten. Daher schiebe ich es immer wieder vor mir her. Solange, bis wirklich nichts mehr in die Regale passt. Und ja, ich kenne diese Umzüge bei denen man sich fragt: Habe ich eigentlich nur Bücherkisten oder gibt es da noch was anderes, was transportiert werden muss? XD

    Der Traum von der Bibliothek?! - Den kenne ich. Wir haben sogar eine kleine Dachbodenbibliothek. Aufgrund der Schrägen bestehen die "Regale" aus Obstkisten.

    Dass ihr beide die Leidenschaft für Bücher teilt ist wirklich schön. Ich wünsche euch viel Freude mit den neuen Regalen und dem neuen Sortiersystem. <3

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hallo Tanja,

      danke schön. :) Vielleicht kommen wir alle mal an diesem Punkt, an dem uns das Horten nicht mehr wichtig ist. Wobei ich nach wie vor gerne Geschichten horte, aber eben nicht physisch.

      Eine kleine Dachboden-Bibliothek klingt schon sehr besonders. Und das mit den Obstkisten erst! Wäre mal cool, wenn du ein paar Eindrücke davon in einem Blogbeitrag verarbeitest.

      Liebe Grüße
      Nicole

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