Dienstag, 18. August 2026

Leserunde | Queen Victoria

Es lohnt sich bestimmt einen Blick auf diese prägende Königin zu werfen, da allein eine ganze Epoche nach ihr benannt wurde. Wir hoffen auf eine königliche Lesezeit und darauf, mehr über diese Herrscherin zu erfahren.
INHALT
1865 hat Victoria, Herrscherin eines Reichs, in dem die Sonne nie untergeht, sich vollkommen zurückgezogen – und bringt damit den Fortbestand der Krone in Gefahr. Dabei hat sie in den 28 Jahren seit ihrer Thronbesteigung neun Kinder bekommen, sechs Attentate überlebt und das britische Empire zum größten Imperium der Weltgeschichte mit mehreren hundert Millionen Untertanen ausgebaut. Doch ein schwerer Schicksalsschlag trifft sie, und sie steht an einem Scheideweg: Kann sie auch jetzt wieder die Krone über alles stellen, ihren Schmerz überwinden und zur mächtigsten Herrscherin der Welt werden? Sie saß 63 Jahre auf dem Thron, überlebte sieben Attentate, bekam neun Kinder und regierte über 400 Millionen Untertanen.
Quelle: Piper
LESEABSCHNITTE
01   Kapitel 1 – 5
02   Kapitel 6 – 12
03   Kapitel 13 – 19
04   Kapitel 20 – Ende (inkl. Epilog)
(Änderungswünsche bitte gerne melden.)
MITLESER:INNEN
Andrea von LeseBlick
& ich
Wer liest noch mit?
Am 19. August 2026 beginnt die gemeinsame Lesezeit.

42 Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich habe die Kapitel eingeteilt und freue mich aufs Lesen. Andrea ist doch mit dabei, oder?

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    2. Jaaaaaa, ich bin dabei. Keine Queen ohne mich 😜

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    3. Weil ich nichts bei Andrea auf dem Blog gefunden habe ;) Aber alles klar!

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    4. Ich habe schon gedacht, ich hätte was nicht mitbekommen.

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  2. Antworten
    1. Wir haben also den Rahmen, da ist die Queen anscheinend schon Witwe und hat sich mit ihren Kindern in das Privatschloss zurückgezogen. Es ist Weihnachten, der Baum wird geschmückt und es gab das herzliche Theater wegen der Christbaumspitze, wer diese aufstecken darf.
      Queen Victoria wird außerdem darum gebeten, sich wieder mehr in ihrer Rolle einzufinden und mehr den Pflichten als Königin nachzugehen. Recht erfreut ist sie darüber nicht.
       
      In der Rückblende sind wir bei dem jungen königlichen Ehepaar. Man erfährt einiges über Victoria Werdegang. Zum Beispiel, dass die Kutsche mit ihrer hochschwangeren Mutter auf den Eilweg nach England war, damit Victoria auf englischem Boden das Licht der Welt erblickt. Es gab auch erste Einblicke wie sie aufgewachsen ist. Zum Beispiel, in welchen Fächern sie unterrichtet wurde bzw. dass sie bei ihrer Mutter im Zimmer schlafen musste. Da betont sie in ihrer Erinnerung, dass ihre erste Amtshandlung als Königin war, dass sie ins eigene Schlafzimmer zieht. Oder auch eine Treppe hinauf laufen durfte sie nicht, weil sie hätte stürzen können.
       
      Die Ehe der Königin sehe ich zwiegespalten. Anscheinend ist sie mit ihrem Mann recht glücklich, nur hadert er merklich damit, dass sie Königin ist und er einen anderen, unterstellten Status hat. Einfluss nimmt er trotzdem auf die Regierungsgeschäfte, da sie sich gerne austauschen.
       
      Wie sie da auf Schloss Rosenau sind, war ich weniger begeistert. Also, wie die Königin da durch die Räume stromert und die alten Kinderzeichnungen ihres Mannes findet. Diese Situationen sind mir alle ein bisschen aufgesetzt vorgekommen. Erfahren haben wir jedenfalls, dass sie nicht gerne schwanger war, das mich nicht wundert. Neugeborene haben ihr nicht gefallen und ihre Kinder kamen zum Stillen zur Amme, wie es damals üblich gewesen ist. Das mit den Welpen, die das Paar aus Deutschland mitgebracht hat, fand ich sehr nett erzählt.
       
      Das Empire wird nun durch die Kartoffelfäule bedroht, was noch erhebliche Konsequenzen haben wird. So weit ich weiß, war das der Anlass für die große irische Auswanderungswelle in die USA.

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    2. Hm, ich habe jetzt den ersten leseabschnitt gelesen und weiß, warum ich in letzter Zeit kaum mehr historische Romane lese. Bisher hat es mich nicht wirklich gepackt.

      Zuerst sind wir im Jahre 1865. Victoria ist bereits Witwe und hat sich sehr zurückgezogen. Sie wird gebeten sich wieder mehr zu zeigen und ihren Pflichten nachzukommen.
      Danach sind wir zwanzig Jahre davor und bekommen in gedanklichen Rückblicken der Königin ein bisschen über ihre Kindheit erzählt. Sie wurde wohl viel zu wenig in den für sie später wichtigen Fächern unterrichtet und abgeschottet.

      Victoria konnte sich bisher auch noch nicht durchsetzen, dass ihr Mann ein besseren Titel erhält und nicht nur als "Anhängsel" gilt. Er wirkt weltoffen und interessiert und ist ihr sicherlich eine (politische) Stütze.

      Die Kartoffelfäule...ich war zuerst etwas irritiert, weil bereits von einer verheerenden Hungersnot in Irland gesprochen wurde, doch diejenige, die in die Geschichte eingegangen ist, steht wohl noch bevor. Ich habe dann etwas gegoogelt und bekam meine Vermutung bestätigt. Somit steht ihr noch eine richtige Katastrophe bevor. generell scheint sie noch nicht richtig gefestigt zu sein als Königin.

      @Nicole: Ja, das war dann diese große Auswanderungswelle in die USA.

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    3. Hallo in die Runde :) Ich bin auch soweit und ich mag die Zeit ja sehr gern, auch wenn ich persönlich ja vieles verkörpere, aber nichts königliches^^

      Der Einstieg zeigt wohl den Wendepunkt. Victoria ist in Trauer und anscheinend nicht erst seit gestern. Sie muss sich entscheiden, ob sie weiter im Hintergrund regiert oder wieder die Queen ist, die sich alle wünschen.

      Die 20 Jahre Rückreise fand ich wunderschön. Liegt vielleicht auch daran, dass meine väterliche Seite aus Gotha kommt und ich die Region sehr gut kenne. Dass das englische Königshaus in der Region so verwurzelt war, war mir bisher aber gar nicht so klar. Umso erfreuter über das Mehrwissen. Wir haben nächstes Jahr eine Familienwochenende in Gotha geplant, vielleicht ermutige ich die Familie zur Schlössertour.

      Albert geht aktuell noch etwas unter. Es liest sich auch etwas komisch, dass sie ihm überstellt ist. Sehr untypisch, aber auch mal schön. Bin gespannt, wie und ob auch die Liebe diesem Punkt standhält.

      Hinsichtlich der Auswanderungswelle Irlands, da habt ihr mir geschichtlich was voraus. Ich wusste, dass es eine gab, hätte sie aber bei einer Quizfrage zeitlich nicht einordnen können. Nun freu ich mich darüber hier mehr zu lesen.

      @Nicole: das tierische Geschenk fand ich auch herzallerliebst.
      @Martina: bin gespannt, ob du in der Epoche noch ankommst. Lesen tust du historische Romane ja doch eher in anderen Jahrzehnten.

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    4. @Andrea: Es geht mir gar nicht um die Epoche, denn ich lese in jedem Jahrhundert, aber ich lese seit ungefähr einem Jahr immer weniger historisch, weil es mich einfach nicht mehr richtig packen kann. Deshalb pausiert auch "Schwesternland" schon so lange (spielt im 17. Jahrhundert und der Gegenwart) und "Die Briefträgerin" habe ich jetzt auch nur weitergelesen, weil es ein Buch vom Bloggerportal war. Die spielte aber vor, während und nach dem Zweiten Weltkriege, der jedoch kaum erwähnt wurde.

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    5. Nochmal Andrea: Habe gerade am späten Nachmittag das erste Buch der Mindf*ck Reihe so weggesnackt. Für mich ein Thriller mit Suspence...erinnert etwas an Karen Rose und hat mich gut unterhalten =)

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    6. Weggesnackt, wenn das Nicole liest 😅 Bei mir ist er am Strand geplant. Wenn es so flink geht, sollte ich evtl noch ein zweites Buch mitnehmen.

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    7. @ Ladies: Ich habe am Handy mitgelesen und ihr macht mich schon neugierig. :D Nach wie vor habe ich aber das Gefühl, dass es nichts für mich ist. Die Neugier wird aber immer größer. XD

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    8. @ Martina: Darüber haben wir ja schon öfter geplaudert, dass dich Historisches derzeit gar nicht packen kann. Vermutlich hast du dich da einfach ein bisschen überlesen. Wahrscheinlich brauchst du einfach mal eine ordentliche Thrillerphase (und Cowboys ;)) und irgendwann findest du auch wieder an der Vergangenheit gefallen.

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    9. @ Andrea: Sehr cool, dass du sogar die Gegend kennst! Hast du dieses Schloss Rosenau schon einmal gesehen bzw. kann man es besuchen? Eine Schlössertour wäre bestimmt eine tolle Idee für einen gemeinsamen Ausflug!

      @ Martina: Ja, die erste Kartoffelfäule, von der hier die Rede war, hat mich auch irritiert. Die hat wohl nicht so lang gedauert.

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    10. @Nicole: Ja, wahrscheinlich habe ich mich überlesen mit dem Historischen. Daher lese ich ja auch wieder so viele Thriller, die ich früher auch vermehrt gelesen habe. Und auch etwas Gegenwartsliteratur, die mich teilweise auch sehr anspricht. Dazwischen muss dann auch mal ein Cowboy dran glauben =))))...jetzt sollte ich das Buch dann aber auch bald mal zur Hand nehmen ;) oder was leichtes.

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    11. Rauf auf den Gaul und schnapp dir das Lasso, Martina! :D

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    1. Mittlerweile mag ich das Buch. Es ist bekömmlich geschrieben und die Autorin baut so viele Fakten wie möglich ein, ohne dabei die Leser zu sehr in eine trockene Wüste zu schicken. Sie arbeitet sich an den historischen Ereignissen und Victorias Ehe ist sehr zentral. Mir kommt langsam vor, dass Queen Victoria, obwohl sie die gesamte Epoche geprägt hat, doch ein eher unaufgeregtes Leben führte.

      Politische bzw. in ihrem Reich tut sich einiges. Hier haben wir die Hungersnot in Irland und wie sie Irland als Monarchin besucht. Sie hat sich schwer getan, ein Band zu Irland zu knüpfen. Kein Wunder, dass die Iren auch zum Vereinigten Königreich keine Bindung eingehen wollen. Das steckt halt schon sehr in deren Kultur, wie es mir scheint. Schlimm fand ich, wie sehr die Dekadenz der Monarchen hervorkommt, ohne über Queen Victoria zu urteilen. Sie kannte es nicht anders. Wenn man versucht die Situation objektiv zu betrachten, ist es schon moralisch bedenklich, dass es ihr um schicke Kleider oder Willkommensbögen geht, während die Bevölkerung hungert. Und von einer Suppenspende pro Tag wird auf Dauer wirklich niemand satt.

      Es gibt Attentate, den indischen Diamanten und den Kristallpalast für die Weltausstellung. Hierzu habe ich gleich einmal Google befragt, weil ich wissen wollte, wo der in London ist. Er ist 1936 abgebrannt.

      Ansonsten ist Victoria gefühlt ständig schwanger, erfreut sich ihrer Kinderschar und hat Reibereien mit ihrem Ehemann zu verkraften. Doch alles hält sich in Maßen, sodass es mir bisher nach einem guten und erfüllten Leben aussieht.

      ich mag es, wie die Autorin all diese Errungenschaften, wie z.B. die Briefmarken und die Post, die Polizei (Bobbys), usw. einstreut. Ich lerne definitiv einiges dazu.

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    2. Guten Morgen,
      ich bin ganz bei dir. Komme auch weiterhin gut durch das Buch, aber ich muss sagen, die Reihe um die bedeutenden Frauen ist ja nicht von ein und derselben Autorin geschrieben, dennoch mochte ich bisher alle gelesenen Bücher sehr. Der Schreibstil ist jedes Mal einfach und wie du sagst, es ist eine Romanbiografie, das Leben steht schon im Mittelpunkt, aber drum herum bauen die Autorinnen viele interessante historische Fakten und Daten ein. Ich nehme mit den Jahren sehr gern etwas aus Büchern mit, daher des Öfteren mein Griff zu Romanbiografien und auch Sachbüchern.

      Politisch spüre ich vor allem, dass die Queen in Entscheidungen schon einbezogen wurde, aber da doch drumherum sehr viele andere Leute (vor allem Männer) mitmischen. Das ist mir schon bei den Biografien zu Heinrich VIII und Maria Stuart aufgefallen. Im November widmen Sabine und ich uns ja Elisabeth I. Ich gehe also nochmal ein Stück englische Geschichte zurück.

      Den Besuch in Irland fand ich gar nicht so schön. Hätte gern mehr gelesen, er erschien mir objektiv eher peinlich. Wie du schon sagtest, sie war auf Dinge konzentriert, die da vor Ort niemandem im Gedächtnis geblieben sind und im irischen Volk bestimmt eher auf Enttäuschung beruht haben. Gerade wenn der Westen so von Hunger betroffen war, wieso die Reihe dann so verkürzen und diese Gegend auslassen. Da gab es mit Sicherheit eine Idee dahinter. Wir waren ja im Mai in Cork, nicht in Cobh. Möchte aber meinen, dass es die Bezeichnung "Queenstown" schon lange nicht mehr gibt. Ist mir bei sämtlichen Recherchen, auch zur Geschichte Irland nie untergekommen.

      Den Kristallpalast habe ich auch gleich gegoogelt. Kaum vorzustellen, dass dieses Ding im Hyde Park gestanden haben soll. Diesen Park möchte ich übrigens sehr gern mal besuchen, ebenso wie den Central Park (nur mag ich NY nicht unbedingt sehen^^).

      Das Vorankommen in der Zeit gefällt mir auch.

      Was ich bei jedem Lesen ganz komisch finde, dass die älteste Tochter den Kosenamen Pussy trägt und bei Affie lese ich einfach immer Affe^^

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    3. Ich habe gestern am Abend auch noch den zweiten Leseabschnitt gelesen und werde heute wohl ausfallen, denn ich habe Migräne und bringe meine Augen kaum auf.

      Ich denke ebenfalls, dass der Irlandbesuch, der dann endlich - meiner Meinung nach viel zu spät - stattgefunden hat, nicht wirklich positiv für die Iren im Gedächtnis geblieben ist. Und mit einem Teller Suppe ist den Hungernden auch nur gerade ein bisschen geholfen.
      Die politischen Entscheidungen werden immer wieder von den Männern um Victoria rundherum getroffen und sie erscheint mir Dauerschwanger. Da ich gerade "Yesteryear" beendet habe, wo die Protagonistin ebenfalls Dauerschwanger war, kommen mir die Kinder bzw. die Story nun etwas durcheinander.

      Ich war auch fest der Meinung, dass ich ein Buch gelesen habe, wo der Kristallpalast vorkommt...Crystal Palace...und mein erster Gedanke war "Der Eispalast", Band 2. Doch in meiner Rezi konnte ich nichts dazu finden, hm. Vielleicht war es doch ein anderes Buch....

      @Andrea: Den Namen Pussy finde ich auch schrecklich!

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    4. Da bin ich bei euch. Pussy ist ein schrecklicher Kosename. :D Ich frage mich, ob Pussy damals auch schon Pussy bedeutet hat. ;) Das wäre ansonsten sehr gewagt vom Königspaar gewesen, die eigene Tochter so zu rufen.

      Ja, bei den politischen Entscheidungen ist die Queen immer von den Männern abhängig und umgeben. Doch liegt das wirklich daran, dass sie eine Frau ist oder dass es ein Parlament ist, das aus Männern besteht? Eigentlich trifft ja das Parlament die Entscheidungen und nicht der Monarch oder die Monarchin. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob es bei einem König nicht genauso abgelaufen wäre.

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    5. @Nicole: Wahrscheinlich, denn auch heute trifft das Parlament die Entscheidungen und nicht der König. Da haben wir vielleicht zu "feministisch" gedacht ;)

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  4. Antworten
    1. Nach wie vor habe ich den Eindruck, dass das Leben von Queen Victoria doch recht unaufgeregt verlaufen ist, von dem einen oder anderen Ehestreit oder das eine oder andere Attentat auf sie mal abgesehen, hat sie ihren Leben im Dienst als Monarchin versehen.

      Die Weltausstellung war ein voller Erfolg, der ihrer Regentschaft zugeschriebenen wird. Hier wird deutlich, wie unangenehm diese Konstellation für ihren Mann ist. Er rackert sich ab und sie bekommt die Lorbeeren dafür überreicht. Einerseits kann ich es verstehen, dass er deshalb ein bisschen verärgert ist, andrerseits wusste er, worauf er sich eingelassen hat, als er sie heiratete. Durch die Weltausstellung hat Queen Victoria ihre Zofe Fallon verloren. Kann ich mir schon vorstellen, dass es schmerzt, wenn man eine Vertraute gehen lassen muss. Fallon ist mit ihrem Cousin nach Chicago gegangen, wo er sich ein goldenes Näschen mit diesen neuen Landmaschinen verdient. Sehr genial, wie dadurch die Landwirtschaft revolutioniert wurde.

      Dann haben wir noch den Punkt mit diesem indischen Diamant. Ich musste gleich einmal googeln, wie es dem Koh-i-Noor-Diamant ergangen ist bzw. wo er hingekommen ist. Der Diamant wurde in die Krone von Queen Elizabeth gefasst.

      Der Krieg auf der Krim beschäftigt ebenso und Florence Nightingale findet Erwähnung. Thronfolger Bertie scheint sich sehr für das Militärische zu interessieren, während die Queen versucht, ihm die Schrecken des Krieges zu erläutern.

      Die älteste Tochter Vicky heiratet nach Preußen. Gefallen hat mir, dass sich die Königin vergewissert hat, dass ihre Tochter diese Ehe wirklich eingehen will. Das erste Kind dieser Ehe leidet an einem deformierten Arm und hat auch etwas mit dem Hals. Und als die Queen und ihr Mann zu Besuch auf Rosenau sind, kommt es zu einem Unfall mit der Eisenbahn, den ihr Mann wohlbehalten überlebt hat. Aber ihn treibt dieses melancholische Gefühl, dass er zum letzten Mal vor Ort ist.

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    2. Ich bin fertig und habe morgen einen akuten Augenarzttermin. Ich weiß deshalb noch nicht, ob ich und wann ich kommentieren kann, denn es wird etwas herumgeschnipselt. Ich sehe auf dem linken Auge plötzlich nicht normal. Wenn ich das rechte zuhalte, sind gerade Linien gebogen und ein kleiner Teil ist fast ganz grau und verschwommen. Hört sich nicht gut an und wird morgen gleich angeschaut :(

      Aber nun zum dritten Leseabschnitt:
      Die Weltausstellung war ein großer Erfolg und ich finde es schade, dass es den Crystal Palace nicht mehr gibt - übrigens genauso wie die Rotunde in Wien, die auch extra für die Weltausstellung 1873 gebaut wurde und 1937 abbrannte.
      Ja, eigentlich wusste der Print worauf er sich einlässt, aber ich kann auch seine Enttäuschung verstehen, dass der Erfolg seiner Frau zugute kommt. Auf der anderen Seite: Wie viele Männer haben die Erfolge ihrer Frau als ihre ausgegeben? Und das wurde damals auch noch verschwiegen. Hier ist es ja offensichtlich, dass der Gemahl der Königin beim Bau und Entwurf mitgewirkt hat.

      Der zukünftige Thronfolger dürfte nicht unbedingt Victorias Liebling gewesen sein. Da kommt noch mehr im nächsten Abschnitt.

      Vicky heiratet nach Preußen. Ich finde es auch toll, dass die Königin nochmals extra nachgefragt hat. Das findet man selten. Aber ihr erster Sohn Wilhelm hat eine Deformation. Wilhelm II. war ja der letzte Kaiser Deutschlands und auch nicht wirklich ein Sympathieträger.

      Ja, Florence Nightingale ist mir natürlich auch aufgefallen =) Und danke fürs googeln betreffend dem Koh-i-Noor Diamanten. Wenn das nicht in diesem Abschnitt war, dann kommt da auch noch etwas dazu....

      Albert leidet wohl auch etwas an Depressionen zusammen mit den Schmerzen. Da muss ich auch noch googeln, was er eigentlich hatte.

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    3. So meine Lieben! Ich muss am Donnerstag ins Krankenhaus und werde am Freitag operiert! Ich habe ein Loch in der Netzhaut und werde nun für einige Zeit ausfallen :( Fürchte mich schon sehr vor der OP, weil keine Narkose!

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    4. Martina, wir haben ja vorhin schon ein bisschen geschrieben. Alles, alles Gute für die OP! Ich denke an dich.

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    5. Ach herjee Martina, alles alles Gute für morgen. Alle Daumen und Pfötchen im Haus sind gedrückt.

      Ich habe die letzten Seiten erst heute morgen geschafft und den halben freien Mittwoch beim Lungenarzt verbracht, jetzt kommentier ich hier flink, denn 17 Uhr ist große Elternversammlung im KiGa. Hallo freier Mittwoch. Hoffe, ich komme heute Abend noch zu den letzten Seiten, ansonsten halt morgen früh.

      Dieser Stellungsunterschied in der Ehe macht schon was aus. So ganz fühlen sich beide nicht ganz wohl, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen. Ich mag die gewissen Zeitsprünge, die Autorin hat dennoch alles wichtige drin. Die Rotunde in Wien sagt mir gerade gar nichts. Aber komisch, dass sie auch abgebrannt ist, zu einer ähnlichen Zeit wie der Kristallpalast.

      Bertie ist in den USA/Kanada. Und Vicky heiratet nach Preußen. Ihr Sohn Wilhelm war dann Wilhelm I. ? (da war mir nicht bekannt, dass er eine Lähmung und ein Torticollis hatte (Anatomie liebe ich doch).

      Ich habe im Bett neulich Abend sogar mit meinem Mann über die Landwirtschaftsmaschine gesprochen und McCormick sagte ihm sofort was. Die waren wirklich damals die Vorreiter. Es gibt heute noch Maschinen von denen, aber wenige. Andere Firmen haben sie überholt.

      Die Erwähnung von Florence hat mir auch gefallen und selbst bei Lincoln musste ich nachlesen. Ich dachte, der war vor 1850 Präsident (weit vorher^^). Da habe ich mich getäuscht und zugleich dazugelernt.

      Ich lese es sehr gern und dachte, dass der Unfall nun den Tod von Albert begründet, aber nein. Die psychischen Probleme und auch die vielen physischen Symptome sind schon eine Palette. Behalte es mir noch vor, nachzulesen, an was er starb.

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    6. @ Andrea: Um wessen Lunge müssen wir uns sorgen? :/

      Ja, da hat uns Martina auf die richtige Fährte wegen Wilhelm I gebracht. Ich habe dann ein bisschen gegoogelt und mir einige Bilder von ihm genauer angesehen. Ein Arm war wirklich verkümmert. Auf Fotografien wurde das aber relativ gut vertuscht, meiner Meinung nach. Man muss schon genau schauen.

      Mir hat's auch total gut gefallen. Hätte ich wirklich nicht gedacht, dass die Bücher der Reihe so interessant sind. Man lernt auch viel dazu.

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  5. 04 Kapitel 20 – Ende (inkl. Epilog)

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    1. Sohn Bertie sorgt mit seinem ungestümen Wesen für Unruhe, weil er sich der Amusement der vorehelichen Liebe hingibt. Interessant und auch ein bisschen amüsant, dass sich der Vater darüber mehr als die Mutter erzürnt. Jedenfalls soll Albert dem Sohn ins Gewissen reden, was fatale Folgen haben wird.

      Bei einem Spaziergang holt sich Albert eine schlimme Verkühlung, die ihn richtig niederringt und sogar im Dezember zum Tod führt. Die Umstände um seinen Tod empfand ich als erschütternd. Die Königin konnte so überhaupt nicht begreifen, was da gerade passiert und als es geschehen ist, hat sie sich total in ihre Witwenschaft zurückgezogen. Dieser Mann war wohl wirklich das Licht ihres Lebens.

      Schlimm fand ich, bei allem Verständnis, wie sehr sie sich in der Trauer gesuhlt hat. Nichts durfte in seinen Räumlichkeiten verändert werden, das Bitten und Betteln ihrer Angehörigen, sich auf das Leben zu besinnen half nichts, und erst nach vier Jahren hat sie wieder die königliche Pflicht aufgenommen. Aber auch da unter ihren Bedingungen. Gelungen fand ich, dass sie bei der Eröffnung auf die königlichen Insignien verzichtet hat, und trotzdem voll und ganz in der Würde einer Königin präsent war.

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    2. Ich habe gegoogelt woran Albert letztendlich gestorben ist und denke, dass es Magenkrebs war, der damals noch nicht erkannt wurde. Es gab ja auch kein Röntgen usw. und der Arzt hat nicht wirklich geholfen. Gut, dass wir heute weiter sind...denke auch gleich an meine OP....

      Wie Edward wohl damit gelebt hat, dass seine Mutter ihm die Schuld am Tod seines Vaters gab?
      Victoria hat sich sehr in ihre Trauer gestürzt, aber jeder braucht eine andere Zeit damit zurechtzukommen bzw. wie er damit umgeht. Als Königin ist es natürlich etwas verstörend. Gut, dass sie noch die Kurve gekratzt hat!

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    3. Verzeiht das Fehlen meiner abschließenden Worte.

      Ich war im Nachhinein so im Googleflash, dass ich es irgendwie versäumt habe.
      Was den König an geht, habe ich auch nachgelesen und ich denke, du könntest da richtig liegen mit deiner Vermutung, Martina. Zu der Zeit sind noch viele Menschen von ihren Liebsten gegangen, ohne Diagnose. Die Erkältung war auf jeden Fall nicht förderlich für das, was schon länger seinen Körper schwächte.

      Berti fiel negativ auf und musste am Ende mit Schuldgefühlen leben. Victoria hat es ihm im Nachhinein mit Sicherheit nicht leicht gemacht.

      Die Trauerzeit. Schwer. Als Königin kann man glaub ich nicht so trauern, wie man es gern gewollt hätte. Weil die Männer, die "mitregieren" es einfach anders fordern.

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    4. Total, oder? Ich google jetzt auch noch immer manche Details nach, weil ich von einem Detail zum nächsten komme und ich dann wieder Fragen dazu habe.

      Ja, das stimmt, das Amt und die Würde hat die große Trauer nur schwer vertragen. Andrerseits müssen auch andere wieder ihrer Tätigkeit nachgehen und können sich nur schwierig jahrelang abschotten. Schlimm, wenn man den Partner verliert, und dann noch, wenn man so jung ist.

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  6. Antworten
    1. Ich mochte das Buch. Sicherlich, bis auf einige Höhen und sehr tiefe Schluchten verläuft die Erzählung eher unaufgeregt, was wohl eher am Leben von Queen Victoria als an der Autorin liegt. Ich finde, es wurde auch nichts zu kitschig dargestellt und für mich war es ein sehr interessanter Einblick in das Leben und Schaffen der Königin. Es gab viel Neues für mich, da ich mich mit (britischen) Königshäusern selten befasse.

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    2. Ich habe mich am Anfang schwer getan, aber danach ging es ganz gut weiter. Ich habe auch ein bisschen gegoogelt, weil ich eigentlich erst ab George, dem Vater von Elisabeth II. mehr wusste, aber so gar nichts von seinem Vorgänger Edward, dem Sohn Victorias.
      Ich habe auch noch ein Buch über Elisabeth hier, aber keines aus der Reihe, sondern von Gabriele Diechler. Das werde ich sicher auch lesen...irgendwann.

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    3. Ich habe mich wundgelesen, was den britischen Stammbaum anbelangt. Und habe dann irgendwann verstanden, dass es nicht Wilhelm I. war, der die Lähmung des Armes hatte, sondern Wilhelm II. und dieser dann auch der Sohn von Vicky (Pussy).

      In meinem aktuellen Buch "Das Haus in der Rothschildallee" spielt zur Zeit des 1. Weltkrieges und hier taucht Wilhelm II. natürlich auch auf. Auch die Kinder der Familie tragen Namen, wie Victoria und Alice, die eine der Töchter von Queen Victoria war. Als ob ich es geahnt hätte, habe ich also zT immer noch mit den Namen zu tun^^

      Ich mochte es wieder sehr. Der Mix aus Roman, Biografie und historischen Fakten gefällt mir einfach unheimlich gut. Bisher konnte alle gelesenen Bände der Reihe punkten.
      Von Elisabeth gibt es wohl hier drei Bände, der erste ist schon zu Hause.
      Und durch das Wundlesen ist nun auch die Romanbiografie von Lady Di eingezogen, die stammt aber aus einer anderen Reihe.

      Habt beide einen schönen Sonntag und ich hoffe, du hast die AugenOP gut überstanden Martina und bist bald wieder unter den Lesenden <3

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    4. Mir gefällt die Reihe auch besonders gut. Es ist nicht kitschig, sehr informativ und leicht erzählt. "Die Löwin von Kenia" habe ich noch hier liegen, doch es werden sicherlich viele andere nach und nach einziehen.

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