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| © Heyne |
| Lauren Asher |
Verlag: Heyne 2023
Seiten: 480
ISBN: 978-3453427396
MEINE BEWERTUNG
- ★★★★★ -
ISBN: 978-3453427396
MEINE BEWERTUNG
- ★★★★★ -
Romantische Achterbahnfahrt ohne Looping
Rowan und seine Brüder haben die Chance, das gewaltige Dreamland-Imperium ihres Großvaters zu übernehmen. Dafür müssen sie jedoch jeweils eine Aufgabe bestehen. Für Rowan bedeutet das, eine neue Attraktion zu entwickeln. Als er dabei auf die lebhafte Zahra trifft, geraten nicht nur seine Pläne durcheinander, sondern auch seine sorgfältig kontrollierten Gefühle.
Manchmal verlasse ich bewusst meine literarische Komfortzone und schnuppere gerne in andere Genres hinein. Als jemand, der sonst vor allem zu düsteren Stoffen greift, klang ein romantischer Roman im Vergnügungspark nach einer interessanten Abwechslung. Allein die Kulisse des Parks bietet meiner Meinung nach enormes Potenzial. Ein Freizeitpark kann magisch wirken, geheimnisvoll oder auch unheimlich sein. Das hat mich neugierig gemacht.
Die Geschichte ist der Auftakt einer Reihe rund um die Kane-Brüder, die jeweils Aufgaben erfüllen müssen, um ihr Erbe anzutreten. In diesem Band steht Rowan im Mittelpunkt.
Die Grundidee ist schnell umrissen. Rowan soll sich seinen Teil verdienen, indem er eine neue Attraktion für den familieneigenen Park „Dreamland“ entwirft. Zahra arbeitet mit Herzblut im Park und träumt davon, eigene Konzepte einzubringen. Dass sich ihre Wege kreuzen und Gefühle entstehen, ist wenig überraschend. Es gibt Turbulenzen, Missverständnisse, Geheimnisse und emotionale Stolpersteine.
Rowan wird als kühl und unnahbar eingeführt. Sehr früh wird deutlich, dass mehr hinter seiner Fassade steckt. Dadurch fehlte mir doch die Spannung, weil die Entwicklung kaum Rätsel aufgibt. Die Handlung und die Entwicklung der Figuren sind sehr vorhersehbar. Insgesamt war mir die Handlung zu glatt. Konflikte werden eher elegant umschifft als wirklich durchlebt. Ich habe beim Lesen öfter darauf gewartet, dass die Geschichte mich einmal überrascht oder emotional packt. Dieses Gefühl stellte sich nicht ein.
Ein Beispiel dafür ist die Krankenhausszene. Solche Wendungen kennt man aus unzähligen Liebesromanen. Eine Figur landet im Krankenhaus, die andere erkennt die eigenen Gefühle. Dieser erzählerische Kniff wirkte auf mich sehr vertraut und nahm der Handlung noch mehr an Spannung. Statt berührt zu sein, hatte ich eher das Gefühl, in bekannten Mustern festzustecken.
Sehr gut gefallen hat mir das Ende. Es gibt einen kleinen Ausblick darauf, wie es weitergeht. Dieser ist sehr stimmungsvoll gestaltet und hinterlässt einen runden Eindruck. So sanfte Abschlüsse können viel bewirken, weil die Figuren noch einmal in einem warmen Licht gezeigt werden.
Der Schreibstil ließ sich ausgesprochen gut lesen. Er ist locker, flüssig und stellenweise mit einem Augenzwinkern versehen. Die Autorin fügt Chatverläufe ein, die mir richtig gut gefallen haben, weil sie Tempo in die Handlung bringen. Vom Verlag wird übrigens ein hohes Spice-Level angegeben. Dieser Hinweis ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. Während der Lektüre hätte ich es deutlich niedriger eingeschätzt.
Gefehlt hat mir spürbare Chemie zwischen Rowan und Zahra. Sie wird beschrieben, aber ich habe sie nicht gefühlt. Mir fehlte dieses leise Knistern, das einen beim Lesen mitfiebern lässt. Für mich blieb das Leseerlebnis dadurch eher distanziert.
Bedauerlich fand ich auch, dass der Park selbst letztlich überraschend wenig Raum einnimmt. Zwar bildet er den Rahmen der Handlung, doch vom eigentlichen Geschehen vor Ort bekommt man nur begrenzt Eindrücke. Gerade hier hätte ich mir deutlich mehr Atmosphäre, Details und Leben gewünscht.
Daher ist das Buch eine nette, leichte Romance mit interessantem Setting und klarem Ablauf, und fühlte sich für mich wie eine Achterbahnfahrt ohne Looping an. Freunde solcher Romanzen werden darin eine angenehme Zwischenlektüre finden. Für mich war es ein ungewöhnlicher Ausflug in ein wenig gelesenes Genre, doch die Reihe werde ich nicht weiterverfolgen.
Manchmal verlasse ich bewusst meine literarische Komfortzone und schnuppere gerne in andere Genres hinein. Als jemand, der sonst vor allem zu düsteren Stoffen greift, klang ein romantischer Roman im Vergnügungspark nach einer interessanten Abwechslung. Allein die Kulisse des Parks bietet meiner Meinung nach enormes Potenzial. Ein Freizeitpark kann magisch wirken, geheimnisvoll oder auch unheimlich sein. Das hat mich neugierig gemacht.
Die Geschichte ist der Auftakt einer Reihe rund um die Kane-Brüder, die jeweils Aufgaben erfüllen müssen, um ihr Erbe anzutreten. In diesem Band steht Rowan im Mittelpunkt.
Die Grundidee ist schnell umrissen. Rowan soll sich seinen Teil verdienen, indem er eine neue Attraktion für den familieneigenen Park „Dreamland“ entwirft. Zahra arbeitet mit Herzblut im Park und träumt davon, eigene Konzepte einzubringen. Dass sich ihre Wege kreuzen und Gefühle entstehen, ist wenig überraschend. Es gibt Turbulenzen, Missverständnisse, Geheimnisse und emotionale Stolpersteine.
Rowan wird als kühl und unnahbar eingeführt. Sehr früh wird deutlich, dass mehr hinter seiner Fassade steckt. Dadurch fehlte mir doch die Spannung, weil die Entwicklung kaum Rätsel aufgibt. Die Handlung und die Entwicklung der Figuren sind sehr vorhersehbar. Insgesamt war mir die Handlung zu glatt. Konflikte werden eher elegant umschifft als wirklich durchlebt. Ich habe beim Lesen öfter darauf gewartet, dass die Geschichte mich einmal überrascht oder emotional packt. Dieses Gefühl stellte sich nicht ein.
Ein Beispiel dafür ist die Krankenhausszene. Solche Wendungen kennt man aus unzähligen Liebesromanen. Eine Figur landet im Krankenhaus, die andere erkennt die eigenen Gefühle. Dieser erzählerische Kniff wirkte auf mich sehr vertraut und nahm der Handlung noch mehr an Spannung. Statt berührt zu sein, hatte ich eher das Gefühl, in bekannten Mustern festzustecken.
Sehr gut gefallen hat mir das Ende. Es gibt einen kleinen Ausblick darauf, wie es weitergeht. Dieser ist sehr stimmungsvoll gestaltet und hinterlässt einen runden Eindruck. So sanfte Abschlüsse können viel bewirken, weil die Figuren noch einmal in einem warmen Licht gezeigt werden.
Der Schreibstil ließ sich ausgesprochen gut lesen. Er ist locker, flüssig und stellenweise mit einem Augenzwinkern versehen. Die Autorin fügt Chatverläufe ein, die mir richtig gut gefallen haben, weil sie Tempo in die Handlung bringen. Vom Verlag wird übrigens ein hohes Spice-Level angegeben. Dieser Hinweis ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. Während der Lektüre hätte ich es deutlich niedriger eingeschätzt.
Gefehlt hat mir spürbare Chemie zwischen Rowan und Zahra. Sie wird beschrieben, aber ich habe sie nicht gefühlt. Mir fehlte dieses leise Knistern, das einen beim Lesen mitfiebern lässt. Für mich blieb das Leseerlebnis dadurch eher distanziert.
Bedauerlich fand ich auch, dass der Park selbst letztlich überraschend wenig Raum einnimmt. Zwar bildet er den Rahmen der Handlung, doch vom eigentlichen Geschehen vor Ort bekommt man nur begrenzt Eindrücke. Gerade hier hätte ich mir deutlich mehr Atmosphäre, Details und Leben gewünscht.
Daher ist das Buch eine nette, leichte Romance mit interessantem Setting und klarem Ablauf, und fühlte sich für mich wie eine Achterbahnfahrt ohne Looping an. Freunde solcher Romanzen werden darin eine angenehme Zwischenlektüre finden. Für mich war es ein ungewöhnlicher Ausflug in ein wenig gelesenes Genre, doch die Reihe werde ich nicht weiterverfolgen.
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