An der Spree ist ein hinterlistiger Serienmörder am Werk. Er tötet so subtil, dass er nicht ins Visier der Polizei gerät. Frauen verschwinden, Leichen werden nicht gefunden. Dennoch sind sich Ana und Jan sicher, dass System hinter dem Verschwinden mancher Frauen steckt.
Texas, Ende der 1950er-Jahre. Der 13jährige Stanley hat bis vor Kurzem noch an den Weihnachtsmann geglaubt. 1958 muss er dann auch noch lernen, woher die Kinder kommen, was Rassismus ist und wie gewaltigtätig die Menschen um ihn herum sein können. Gleichzeitig erlebt er einen unvergesslichen Sommer, weil er einer Spukgestalt auf die Schliche kommt.
Wills erster Schultag könnte besser nicht sein: er greift einem Mädchen unabsichtlich an die Brüste und setzt sich in der Mittagspause bei jemanden auf den Schoß. Dabei wollte er allen beweisen, dass er es als blinder Junge genauso gut in einer normalen Schule schaffen kann.
Tag für Tag sitzt Juliette auf dem Weg zur Arbeit in der Metro und hat die Nase in ein Buch gesteckt. Während an ihr die Straßen von Paris vorbeiziehen, begibt sie sich in entfernte Welten ihrer Romane, um am Ende an ihrem Arbeitsplatz wieder aufzutauchen. Aber eines Tages steigt sie zwei Stationen zu früh aus der Metro aus und trifft auf diesen Weg Soliman, der ihr noch mehr über Bücher lehren wird.
Eine tödliche Pandemie breitet sich aus und löscht innerhalb kürzester Zeit Leben aus. Devin Chase hatte dahingehend Glück, dass er sich rechtzeitig aus dem städtischen Trubel zurückgezogen hat. So war er sozusagen in Quarantäne als der Virus namens "The Death" seiner Bestimmung nachgegangen ist. Nach etlichen Monaten bricht Devin aus seinem Einsiedler-Dasein aus und erblickt eine Welt, in der ganz neue Regeln gelten.