Mittwoch, 7. August 2019

Leserunde | Swans Song. Nach dem Ende der Welt


Ein legendärer Endzeit-Thriller? Düster, brutal und episch? Gerne.

Gemeinsam wollen wir mit Swan die Welt nach dem Ende erkunden. Ich denke, es wird schlimm. :)


INHALT

In diesem Endzeit-Thriller beschreibt der Bestsellerautor die Welt nach der atomaren Apokalypse. Die menschliche Zivilisation bricht zusammen und die wenigen Überlebenden werden in eine vorindustrielle Welt katapultiert, in der sie zu hungrigen Bestien mutieren.

Der nukleare Winter senkt sich wie ein Leichentuch über die verkohlte Erde.
Durch dieses verstrahlte Land wandert Swan – das neunjährige Mädchen spürt, dass etwas Übernatürliches am Werk ist: das personifizierte Böse, das die Menschheit endgültig vernichten will. Swan erlebt die ultimative Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse.
(Quelle: Festa Verlag)

LESEABSCHNITTE

1) Kapitel 1 - 9

2) Kapitel 10 - 19
3) Kapitel 20 - 30
4) Kapitel 31 - 41
5) Kapitel 42 - Ende 

Bitte tragt euer Fazit zum Leseabschnitt unter den entsprechenden Kommentaren ein.

Achtet bitte darauf, den richtigen Kommentar zu erwischen, damit andere nicht gespoilert werden.

MIT
Hibi von In the Prime Time of Life
Lizzie von LeseBlick
Jana von Meine Bücherecke
Vivka von A Winter Story
Sven

Am 8. August beginnt die Leserunde zu diesem Buch.
Interessierte sind herzlich eingeladen!

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ein herzliches Willkommen in die Runde! Ich freue mich auf die gemeinsame Lesezeit. :)

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    2. Ein ganz lieber Gruß auch von mir in die Runde.
      Ich bin doch sehr auf das Buch und den Austausch dazu gespannt. ;-)

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    3. Hallo zusammen :) Ich freue mich, dabei zu sein!
      Ich fange wohl heute erst mit dem Lesen an, habe erst gestern mein aktuelles Buch fertig gelesen.

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    4. Na dann, herzlich willkommen! :)

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    5. Auch von mir ein herzliches Willkommen.

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  2. Antworten
    1. Gut, das war also mal der erste Abschnitt, der für mich recht aufwühlend geendet hat. Wrestler Josh bekommt einen Balken auf den Kopf, er ist mit Swan, ihrer Mutter Darleen und dem augenlosen PawPaw in den Keller geflüchtet.

      Wir haben nach und nach die Figuren vorgestellt bekommt. Dieser Reichenbunker mit dem ehemaligen Kriegshelden, die obdachlose Prediger-Schwester, Swan und ihre Mutter Darleen, Wrestler Josh - ob sie alle zusammenfinden werden?

      Die Eingangsszene fand ich etwas ermüdend. Aber es ist gut beschrieben, wie der Präsident im Oval Office um eine Entscheidung ringt.

      Jedenfalls bin ich neugierig, wie es weitergeht.

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    2. Dann mache ich doch einfach mal den Anfang. ;-)

      Dass ich gern in dieser Richtung lese, ist zumindestens für Nicole kein Geheimnis. Und auch hier bin ich regelrecht durch den ersten Abschnitt geschlittert, da die Nutzung der unterschiedlichen Perspektiven Tempo in das Geschehen bringt, was mir recht gut gefällt.

      Wenn man mal überlegt, dass das Buch erstmals 1987 veröffentlicht wurde, so hat sich doch nichts an der Möglichkeit dessen geändert. Vielleicht eine andere Nation, aber abwegig ist der Ausgangspunkt mal nicht.

      In der Haut des Präsidenten hätte ich nicht stecken wollen. Solch eine Machtentscheidung betrifft Millionen - unschuldige - Menschen. Wer soll den dafür die Verantwortung übernehmen?

      Was um Sister Creek, Joshua und Swan herum passiert, interessiert mich. Bei Roland bin ich mir da nicht so sicher. Bisher kann ich nicht behaupten, ihn sympathisch zu finden.

      Und weil wir schon bei Roland/seiner Familie/dem Berg sind: 50.000Dollar für zwei Wochen im Jahr Schutz? Wobei, Schutz...bei den Beschreibungen bin ich mir nicht so sicher, ob da von Schutz die Rede sein kann.

      @Nicole: hier musste ich im Übrigen an unsere Leserund zu `Dry´ denken, als wir über den ganzen Überlebenskram geschrieben haben. Du hattest ja da schon die Frage gestellt, ob man wirklich leben mag, wenn gerade ein Atomkrieg alles lahm legt? Damals dachte ich nur an das Wasser. Aber jetzt hat mich deine Frage die ganze Zeit begleitet.

      Der Mann, der blutige Filme liebt und sein Aussehen verändern kann. Was haltet ihr von ihm?

      So, die Ostküste nun ja - alle(s) ausgelöscht.
      Wie groß das Ausmaß wohl wirklich ist?

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    3. @Nicole: Ich sehe ja erst jetzt, dass wir fast zeitgleich geschrieben haben. :D
      Für dich war der Anfang etwas schwerfällig? Da sieht man wieder, wie unterschiedlich sowas wahrgenommen werden kann. Mir hat jeder dieser Einblick auf seine Art gefallen. Beim Präsidenten -> der innere Kampf. Bei Sister -> ihre Art sich durchzuschlagen. Joshua -> der sanfte Riese, der sich damit abgefunden hat, allein zu sein. Und da beim Berg -> die Leute, die auf das Schlimmste gefasst sind, egal was und wann.

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    4. @ Hibi: Ja, ich habe mir etwas schwer getan. Das ganze Politische zu Beginn, da hatte ich Probleme in die Geschichte reinzukommen. Dabei wurde schon gut gezeigt, wie schwierig es ist, sich diese Entscheidung abzuringen.

      Mein Lieblingspart ist bisher der Wrestler Joshua.
      Swan und ihre Mutter erinnern mich etwas an die Passage-Trilogie.
      Das mit dem Berg finde ich momentan nur verrückt. Und Roland ist mir nicht gerade sympathisch.

      Auf diesen Mann habe ich vorhin ganz vergessen. Das dürfte wohl der Mysteryteil an diesem Szenario sein. Wer ist er? Einer der vier Reiter? Der Tod? Ein Dämon? Das gefällt mir gut. Ein kleinen Mystery-Touch können solche Geschichten schon vertragen.

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    5. Heyho ✌�� ich bin jetzt auch mit Abschnitt 1 durch und muss gestehen das ich mich schon echt schwer getan habe.... es war alles wirr und politisch aber jetzt hat es mich���� LG Lizzie

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    6. @ Lizzie: Bei mir wollte der 1. Abschnitt auch nicht so recht. Aber dann wird's. :)

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    7. @Lizzie: ich hoffe, dass es dich wie Nicole doch noch richtig packt. ;-)

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    8. Ich hatte das Buch bis zum Ende dieses Abschnittes ja schon mal gelesen, bevor ich es abgebrochen hatte, weil ich es alles sehr langatmig und ermüdend fand und mich einfach nicht packte ... dies geht mir tatsächlich auch jetzt beim zweiten Mal so, wenn ich ehrlich bin. Ich hoffe, es kommt jetzt noch mal in Fahrt und ich ziehe es diesmal durch ^^

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    9. @Vivka: also kann man nicht behaupten, dass es bei deinem ersten Versuch einfach der falsche Zeitpunkt war?
      Liest du denn viele Bücher in dieser Richtung?

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    10. @ Vivka: Mit dem ersten Abschnitt habe ich mir auch etwas schwer getan. Vielleicht wird es ja noch. Ab dann hat's mir richtig gut gefallen.

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    11. Kapitel 1 bis 6

      Im ersten Teil der Dystopie kommen verschiedene Menschen zu Wort, die sehr wahrscheinlich noch größere Rollen spielen werden.
      Das Ausgangsszenario ist denkbar düster: Amerika bereitet sich auf einen atomaren Schlag von Russland vor und ist bereit, den dritten Weltkrieg auszulösen.
      Fünf Handlungsstränge erzählen von unterschiedlichen Menschen, die in Amerika leben und alle kein leichtes Leben haben.

      Das Mädchen Swan lebt mit ihrer strippenden Mutter in einer Wohnwagensiedlung. Nach einem weiteren Streit zwischen Darleen und ihrem derzeitigen gewalttätigen Freund verschwinden Mutter und Tochter in Richtung Blakeman.
      Die Obdachlose Sister Creep schlägt sich in New York City mit anderen Obdachlosen und düsteren Erinnerungen herum.
      Josh Hutchins verdient sich als Ringer seinen Lebensunterhalt mehr schlecht als recht.
      Familie Croninger hat Vorsorge vor dem atomaren Angriff getroffen und sich für ein Vermögen für zwei Wochen in einem Bunker unter einem Berg in Idahoe einquartiert. Neben undichten Stellen in der Decke ist mir hier besonders Sohn Roland aufgefallen, der einen Hang zu Gewalt und Sadismus zu haben scheint.

      Der letzte Handlungsstrang stellt den 'Mann, der Filme liebte' vor. Viel erfährt man nicht - allerdings scheint er darauf zu warten, dass die Menschheit durch einen atomaren Krieg im Chaos versinkt...
      Ein toller Auftakt, bereits mit jeder Menge Endzeit-Stimmung! Ich bin sehr gespannt, wann und aus welchem Anlass die Atombomben gezündet werden und wie die kleine Swan, die eine ganz besondere Beziehung zu Blumen hat, das überlebt.

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    12. @ Jana: Und wie hat dir dieser erste Abschnitt gefallen? Bist du gut voran gekommen oder hast du dir beim Einstieg etwas schwerer getan? Für mich war es ja nicht so einfach in diese Welt abzutauchen. Mit der Szene im Oval Office hatte ich einen holprigen Start in die Story.

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    13. Nicole, mit dem Einstieg hatte ich keine Probleme. Ich bin in den meisten Fällen fast sofort im Geschehen drin, wenn ich ein Buch zur Hand nehme. Bei "The Passage" von Justin Cronin war der Einstieg ja ähnlich verworren.

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    14. Stimmt, aber bei Cronin war meiner Meinung nach viel mehr Pep drin.

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  3. Antworten
    1. 300 bis 550 Millionen Tote.
      Weitere 200 Millionen durch Strahlung und Verletzungen im Laufe der Zeit.

      Dies bringt mich zu der Frage zurück: Wer dafür die Verantwortung übernehmen soll?

      Und was ist das, was der Präsident in der fliegenden Kommandozentrale aktiviert hat? FAUST habe ich mir notiert. Aber entweder habe ich etwas überlesen oder es war durch den Absturz `abgerissen´.

      Das `Earth House´ - ja wie viel Pech kann man haben? Alles ausgerechnet, alles geplant, in Sicherheit gedacht und dann das.

      Sister Creep ist aktuell diejenige, die ich besonders gern begleite. Vielleicht, weil ich neugierig auf ihre Geschichte bin (von der wir ja auch ein wenig erfahren), aber auch, weil sie zu überleben weiß. Da frage ich mich schon, wie weit sie kommen wird. Und allein ist sie auch nicht mehr.

      Joshua & Co: die stecken fest und in echten Schwierigkeiten. Im Moment habe ich das Gefühl, dass nur Josh und Swan da wieder herauskommen.

      Und Roland...jaaaaa, er hat Macklin geholfen. Aber das Wie und das Drumherum um seine Person ändert nichts daran, was ich im ersten Abschnitt schon geschrieben habe. Im Gegenteil...das Gefühl/meine Abneigung hat sich verstärkt.

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    2. Jetzt bin ich richtig in der Geschichte drin.

      Es war furchtbar wie sich Sister aus dem Untergrund gekämpft hat, dabei finde ich das Schritt-für-Schritt-Denken imponierend. Es hilft ja nichts. Man kann nur aufgeben oder weitermachen.
      Aber all die Brandblasen und die Verbrennungen, da dreht sich bei mir der Magen um.
      New York ist also ausgelöscht genau wie die ganze Ostküste.
      Wieder begegnen wir dem Bösen oder dem Mann ohne Gesicht. Diesmal erschreckt er Sister, und ich frage mich weiterhin, mit wem oder was wir es hier zutun haben.
      Gleichzeitig gibt es bei Sisters Abschnitt auch Hoffnung: Ich mag Artie und seine Entschlossenheit, zu seiner Frau zu gehen. Die Truppe hat sich sogar noch vermehrt.

      Im Bunker wird mir schlecht. Dieser Junge Roland liegt mir im Magen. Keine Ahnung, was das für ein Typ ist. Ich glaube, dass er zum Bösewicht werden wird. Doch es war schon tapfer, wie er seinem 'König' geholfen hat. Andrerseits muss sich ein junger Geist wohl in Fantasie stürzen, damit er das alles ertragen kann.
      Gerissen wie er nun die anderen arbeiten lassen will. Kein Funken Empathie steckt in ihm.

      Übrigens, Macklin und Sister haben beide traumatische Erfahrungen hinter sich und gehen beide Schritt für Schritt voran. Interessant wie Sister zur Obdachlosen geworden ist. Jetzt haben einen Einblick in ihr vorheriges Leben erhalten.

      Tja, dann haben wir noch Swan, den Riesen, Darleen und PawPaw. Letztere werden es wohl kaum schaffen. Swan und Joshua werden hier wohl ihren Weg gehen.

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    3. @ Hibi: Von FAUST war auch im ersten Kapitel mal die Rede. Ich wäre jetzt schon neugierig gewesen, was das sein soll. Recht viel schlimmer kann's ja nicht mehr kommen, oder?
      Ich habe es so verstanden, dass es durch den Absturz nicht mehr aktiviert werden konnte. Oder steht es auf Stand-by und dadurch kommt dann der finale Knall?

      Mittlweile bin ich auch mit Sister warm geworden. Am Anfang habe ich mir schwer mit ihr getan. Eigentlich mit allen Beteiligten. Ich habe wohl gebraucht, um in der Story anzukommen.

      Da fällt mir auch noch dieser Glasring ein! Wird der die Waffe gegen das Böse sein?

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    4. @Nicole: ja, die Sache mit diesem FAUST habe ich ja auch aufgeschnappt und frage mich immer noch, was es damit auf sich hat. Im vierten Abschnitt wird noch mal etwas mit einer Faust erwähnt. Leider habe ich mir die Seite nicht notiert. Zwar hat das nichts mit dem zu tun, was der Präsident da angedeutet hat, aber der Satz hatte mir gefallen. Mist.

      Der Glasring wird definitiv noch eine (größere) Rolle spielen. Im Moment habe ich das Gefühl, dass dieser Sister zu Swan führen soll.
      Im vierten Abschnitt habe ich unter: Tarot dazu etwas angemerkt.

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    5. Heyho..... also ich hab das Buch abgebrochen.... leider hat es mich sehr gelangweilt.... schade aber ich glaube Endzeit ist nicht mein Genre... ich wünsche euch natürlich noch viel Spaß mit dem Buch
      LG Lizzie

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    6. @ Lizzie: Es kann halt nicht jedem alles gefallen. Wusste gar nicht, dass du in dem Genre eher unerfahren bist.

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    7. Kapitel 7 - 11

      Die Knöpfe der Atomraketen wurden gedrückt, und die Welt, wie man sie kannte, existiert nicht mehr.

      Der atomare Schlag wird aus den Sichtweisen von Sister Creep in New York City, Josh Hutchins, Swan und dem Ladenbesitzer PawPaw in Kansas und Colonel James Macklin in Idahoe geschildert. Letzterer arbeitet im Earth House, einem in einen Berg hineingebauten Bunker.

      Während der Lektüre dachte ich so manches Mal: 'Wir können nur hoffen, dass wir niemals einen atomaren Krieg erleben.' Leute, das Szenario ist mit das Schlimmste, was man sich vorstellen kann! Und das war bekanntlich erst der Anfang...
      Ich habe mit den Charakteren gelitten und bin nur so durch die Seiten gerauscht, war aber gleichzeitig total entsetzt. McCammon nimmt kein Blatt vor den Mund und schildert in allen Einzelheiten, was in den Minuten vor und nach dem Einschlag der Atombomben passiert.

      Die (bislang letzte) Szene mit dem Präsidenten hat in mir einige Fragen hinterlassen. Die vorrangige dabei: Was ist FAUST, und konnte das Programm rechtzeitig gezündet werden?

      Anbei ein Zitat, das die Katastrophe sehr eindrücklich beschrieben hat:

      “Er fragte sich, wie viele Menschen ein solches Inferno wohl überleben konnten. Nein. Eine bessere Frage war: Wie viele würden überleben wollen? Denn in den Einsatzbesprechungen und seinen Recherchen über den Nuklearkrieg war ihm eines klar geworden: Die Hunderten von Millionen, die in den ersten Stunden ums Leben kamen, waren die Glücklicheren. Es waren die Überlebenden, die tausendfache Qualen erleiden mussten.“ (S. 131)

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    8. Kapitel 12 - 18

      Die ersten Stunden und Tage nach dem nuklearen Schlag.
      Sister Creep trifft im zerstörten New York auf den Mann, der Filme liebt. Eine im wahrsten Sinne des Wortes einbrennende Erfahrung... Zusammen mit Artie und weiteren Überlebenden macht sie sich auf den Weg aus der Stadt - und sie findet einen Ring aus geschmolzenem Glas, der wundersame Kräfte zu haben scheint.

      Im zerstörten Earth House beweist Roland, dass er aus viel härterem Holt gemacht ist, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Der Junge wird mir immer unsympathischer - und auch immer unheimlicher. Ausnahmesituationen erfordern außergewöhnliches Handeln - Roland macht das Ganze aber definitiv gruselig.

      Swan, ihre Mutter und Josh wurden unter dem Laden, in dem sie Schutz suchten, begraben. Ihre Situation fand ich irgendwie am Schlimmsten: Lebendig unter der Erde zu stecken, ohne ausreichendes Licht und mit knapp bemessener Luft...

      Ich fiebere mit den verschiedenen Charakteren, ob sie die nächsten Stunden und Tage überleben werden. Alle - bis auf Roland und Colonel Macklin - sind mir ans Herz gewachsen.
      Die ganze Szenerie ist so eindrücklich und brutal beschrieben, das es mir immer wieder den Atem nimmt. Man mag sich überhaupt nicht vorstellen, jemals in einer ähnlichen Situation zu sein.

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    9. @ Jana: Du hast vollkommen Recht! Dieser Roland war schon ein sehr gruseliger Charakter.
      Und bis auf Roland & Macklin sind mir die Figuren auch alle sympathisch. :)

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    10. @ Jana: Da fällt mir ein, Hibi und ich sind auch aus FAUST nicht schlau geworden.

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  4. Antworten
    1. Sie kämpfen sich durch...jeder für sich. Ich bin froh, dass Swan Josh & Josh Swan und Sister Artie hat. Macklin und Roland gehören zu den Figuren, die ich mir am liebsten aus der Story herauswünschen würde. Weiß gerade nicht, wer gestörter von beiden ist.

      Nicole mag es mystisch...da hätten wir hier den Ring, die damit verbundenen Visionen und das Grünzeug in Swans Nähe. Ach ja, und der Mann, der blutige Filme liebt und sich als Kaplan ausgibt, ist auch kurzzeitig von der Partie. Wie Sister ihm entgegengetreten ist, hat mir gefallen.
      Hoffentlich ist der Fremde, der Sister und Artie bei den Wölfen hilft nicht wieder er.

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    2. SISTER
      Eigentlich hatte ich gehofft, dass sich um Sister eine gute Runde Mitreisender schart. Daraus ist nichts geworden als sie in die Fänge des Bösen geraten sind.
      Da gibt sich der Typ doch glatt als Priester aus!
      Wenigstens ist ihr Artie geblieben.
      Nach dem Angriff der Hunde/Wölfe fürchte ich halt, dass dieser Fremde wieder das Böse in anderer Gestalt ist.

      ROLAND
      Roland und sein 'König' sind so gut wie raus aus dem Bunker. Das unterirdische Gemetzel war furchtbar! Roland hat seinen eigenen Vater umgebracht.

      SWAN & JOSH
      Sie haben sich also rausgebastelt. Ich kann verstehen, dass Josh beim Anblick der Einöde ans Aufgeben denkt: Wozu das alles?
      Die Szene mit dem toten PawPaw fand ich mega gruselig. Aber auch Swans Verbindung zur Natur ist auf gewissen Weise schaurig.

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    3. @ Hibi: Da haben wir die gleichen Gedanken! Ich hoffe, dass es der Fremde wirklich gut mit ihnen meint. Und das Mystische wird doch recht gut eingebaut.

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    4. Kapitel 19 - 26

      In diesem Abschnitt konzentriert sich die Handlung auf Roland und Colonel Macklin im verschütteten Earth House. Tief unter der Erde entbrennt ein erbitterter Kampf um die letzten Lebensmittel, in dem besonders der Junge weit über sich hinauswächst - und das nicht im positiven Sinne. Ich verstehe durchaus, dass extreme Situationen extreme Maßnahmen fordern - sympathisch macht mir das Roland aus dem Grund aber noch lange nicht.

      Sister führt eine kleine Gruppe Überlebender nach Jersey. Hier hat mir besonders der Weg durch den überfluteten Holland Tunnel einen kalten Schauer über den Rücken gejagt… Angsteinflößend, sich vorzustellen, man watet (oder schwimmt) durch absolute Dunkelheit, um einen herum Autowracks, gefährliche Stolperfallen - und überall Leichen.
      Doyle Halland ist mir nicht geheuer. Mir gefällt sein Interesse an Sisters Glasring überhaupt nicht.

      Josh und Swan sind - mittlerweile im Besitz einer kleinen Lichtquelle - immer noch unter der Erde eingesperrt. Von allen beschriebenen Szenarien ist das das für mich schlimmste. Nicht zu wissen, wie lange die Luft noch reicht… Eine schaurige Vorstellung! Die kurze Szene mit dem toten PawPaw war diesbezüglich der Tropfen auf dem heißen Stein.

      Alle Protagonisten stehen vor scheinbar unüberwindbaren Hindernissen, die auf verschiedenste Art gelöst werden - meistens nur mithilfe des eisernen Lebenswillens. Hier merkt man sehr deutlich, dass der Mensch ungeheure Kraft- und Willensreserven besitzt, die er einzusetzen weiß, wenn es darauf ankommt.

      Obwohl mir Roland wahrscheinlich nie mehr sympathisch wird, üben alle Handlungsstränge eine Faszination auf mich aus, der ich mich während des Lesens nicht entziehen konnte und wollte. Ich bin sehr gespannt, ob alle überleben, wie es weitergeht und was es für einen Zusammenhang zwischen den Protagonisten gibt.

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    5. Ich sehe, du bist fasziniert, Jana. :)

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  5. Antworten
    1. Was für ein Abschnitt. Hier wurden ja gleich mehrere durchgeknallte Figuren an die Oberfläche gespühlt. Oh man. Dass Josh und Swan auf Leona getroffen sind, war da ja noch regelrecht ruhig dagegen. Auch wenn sie jetzt in richtigen Schwierigkeiten mit diesem Lord Alvin stecken, waren sie bis dahin ein gutes Gespann.
      Bei den Tarotkarten dachte ich an Josh, Roland, Sister und den Mann, der blutige Filme mag. Könnte das sein?

      Roland und Macklin: eigentlich habe ich gar keine große Lust über die beiden zu schreiben. Aber die beiden schlagen sich durch und radieren dabei gleich noch alles aus, was ihnen im Weg ist. Mit dem Dicken und der Übernahme des Lagers haben sie derzeit einen Höhepunkt erreicht. Bei Sheila weiß ich gar nicht so recht, was ich denken soll. Einerseits tut sie mir leid. Andererseits muss man schon viel erlebt haben, um den ganzen Mist zu ertragen.

      Ja und Sister sowie Artie...von denen gab es eher weniger Neues. Die ganze Sache in der Hütte ist jedenfalls sehr beklemmend. Ich hoffe, dass Artie nicht zu schwer verletzt ist und mit Sister weiterziehen kann.

      Ich bin so gespannt, wie für Josh das Spiel ausgeht. Es kann doch noch nicht vorbei sein für ihn?!!!

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    2. Swan & Josh:
      Zuerst dachte ich, Swan und Josh hätten mal Glück als bei Leona angekommen sind. Aber sind nicht gekommen um zu blieben, und brechen mit der hellseherischen Leona auf.
      Muli und Terrier empfinde ich als feine Gesellschaft.
      Leonas Totenkopf-Vision macht aber Angst.
      Wie wird es ihnen mit den Einkaufszentrum-Irren ergehen?

      Roland:
      Okay, Roland hat Königstreue bewiesen, ganz ohne Frage.
      Roland und Macklin haben Sheila aufgegabelt und bauen sich gemeinsam ein Königreich mit Drogen auf.
      Aber wie wahnsinnig sind die bitte?!?

      Sister und Artie:
      Sie kommen in diesem Leseabschnitt etwas zur Ruhe. Nur ist Artie schwer verletzt und ich mache mir richtig Sorgen um ihn. Ich will, dass er es nach Detroit schafft!
      Nun bereiten Sie den Aufbruch vor.
      Radio = Hoffnung = Leben habe ich mir dazu noch notiert. Das ist auch irgendwie schaurig.

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    3. @ Hibi: Bei den Tarotkarten habe ich auch den bösen Mann und Josh gesehen. Bei den anderen bin ich mir jetzt nicht mehr sicher.

      Bei Roland und Macklin stellt es mir Gänsehaut auf. Macklin ist durch seine Kriegsgefangenschaft und dem ganzen Drumherum so verrückt geworden. Und Roland könnte es genetisch (?) bedingt sein, oder vielleicht haben ihn seine Fantasie inkl. der traumatischen Erfahrungen so durchknallen lassen?
      Eigentlich tun mir die beiden richtig leid.

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    4. @Nicole: Leonas Totenkopf-Vision hatte mich auch erst schlucken lassen. Und jetzt bin ich mir gerade unsicher, sodass ich im nächsten Abschnitt den Satz poste, den ich hier schon geschrieben hatte.

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    5. @Nicole: bei Roland und Macklin kann ich mir so gar nichts abringen. Ich weiß, dass es solche Figuren für solch eine Story braucht, doch ich brauche die beiden eher weniger.

      Bei den Tarotkarten (hier wäre eine TB-Ausgabe zum Zurückblättern fein):

      *Der Page der Stäbe - der noch einen langen Weg vor sich hat - Josh?
      *Das Rad des Schicksals
      *Der Teufel - entfesselte Vernichtung, Unmenschlichkeit - ein Mann mit scharlachroten Augen - der Mann der blute Filme liebt?
      *Das Ass der Kelche - Frieden, Schönheit, Verständnis - in der/Swans Zukunft
      *Der Page der Schwerter - ein junger Mann, der sich nach Macht sehnt - Roland?
      *"Die Herrscherin" - ihr Haar stand in Flammen - auf dem Kopf eine Krone, in der Farben funkelten - Sister?

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    6. blutige Filme - sollte das werden *sorry

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    7. Ja, das mit der TB-Ausgabe habe ich mir ein paar Mal gedacht.

      Genau! Die Tarotkarten ergeben so eindeutig Sinn. Wunderbar zugeordnet. An Roland und eben den bösen Mann konnte ich mich erinnern. Wobei auch die anderen eindeutig sind - besonders Sister.

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  6. Antworten
    1. Ich habe die Luft angehalten, während Josh als Spielball der Verrückten diente. Kurz dachte ich: oh nein...aber er hat es geschafft. Dass sie Abschied von Leona nehmen mussten, tat mir richtig leid, vor allem weil Swan sie danach so vermisst hat.
      Der magische Spiegel - interessant. Werden er und der Ring Swan und Sister zusammenführen?

      Sister & Co steckten in unheimlichen Schwierigkeiten. Auch hier dachte ich erst, dass wohl nicht alle durchkommen würden. Homewood bringt Sicherheit und medizinische Versorgung, aber Sister muss weiter. Dass sich dadurch die Wege von ihr und Artie trennen, finde ich schade. Aber Paul wird an ihrer Seite sein.

      Und dann sind da noch die Gestörten...nun mit Uniform, Orden und bedeutsamen Plänen. Kopfschüttelnd habe ich die Zeilen zu ihnen gelesen. Bin mal gespannt, was die `Armee des Fortschritts´ so dolles bewegen kann, außer auf das eigene Wohl aus zu sein.

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    2. @Nicole: hier die Fortsetzung zu dem Satz...
      ...Dann, als das irrwitzige Spiel im K-Mart begann und man ihm Farbe ins Gesicht geschmiert hat, sodass es wie ein Totenschädel ausgeschaut hat, dachte ich, dass es ja vielleicht dies gewesen sein könnte, was sie gesehen hat.

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    3. Was für ein Abschluss! Da muss man einfach in nächster Zeit nach dem zweiten Band greifen, oder? Dabei lagen bei den Veröffentlichungen doch etliche Jahre dazwischen. Bin ich froh, dass wir nicht warten müssen.

      Josh war hier ein lebendiger Ball in einem Hardcore-Flipper-Automaten. Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass er das schaffen wird. Wegen des Totenkopfs und der unmöglichen Aufgabenstellung, hatte ich in schon abgeschrieben.
      Schade, dass Jane nur so kurz dabei war. Dafür sind Swan & Josh auf den Eisenbahn-Zirkus gestoßen. All die toten CLowns tragen schon eine besondere Tragik in sich.

      @ Hibi: Daran hätte ich gar nicht gedacht! Dass der Ring und der Spiegel sich gegenseitig 'anziehen' könnten. Klingt aber logisch.

      Zu dem neumodernen Nazihaufen mag ich jetzt auch nicht mehr zu viel sagen. Einfach beängstigend.
      Übrigens, manchmal habe ich das Gefühl, dass alle Naziuniformen - die bei uns nicht gebrannt haben - drüben bei den Amis sind. ^^

      Sister & Artie & Paul:
      Sie sind in Homewood angekommen und für die Truppe aus der Hütte ist dieser Teil der Geschichte gut ausgegangen. Sie haben ausreichend Nahrung, ärztliche Versorgung und Homewood selbst steht auf soliden Füßen. Ich hätte nicht geglaubt, dass es noch einen solchen Ort geben könnte.

      Artie & Sister trennen sich. Damit habe ich ebenfalls nicht gerechnet. Das zeigt, wie geschickt McCammon Wendungen einbaut. Er weiß durchgehend zu fesseln und zu überraschen.

      Sister & Paul gehen ihre Reise nun gemeinsam an. Wenn sie wüssten, dass ihnen das Böse im Nacken sitzt.


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    4. @Nicole: wie ich sehe, kannst du nun meinen Wunsch, den zweiten Teil bald folgen zu lassen, verstehen.^^

      Ich hätte nicht gedacht, dass Josh aus diesem perfiden Spiel so gut rauskommt. War aber sehr froh, auch wenn Leona danach nicht mehr bei ihnen sein konnte.

      Über dein Gefühl hinsichtlich der Uniformen musste ich jetzt lachen und zeitlich zustimmend nicken. :D

      Homewood erscheint fast schon surreal, wenn man die restliche Kulisse betrachtet. Aber solche Orte braucht es wohl, damit die Hoffnung bleibt. Zudem denke ich, dass es immer Menschen/Organisationen geben wird, die auf genau solche Extremsituationen spezialisiert sind bzw. dass es (hoffentlich) immer Menschen geben wird, die nicht den Kopf verlieren sondern ihre Möglichkeiten nutzen, um nicht alles den Bach runtergehen zu lassen.

      Meinst du, dass wir - auch wenn sich hier Arties und Sisters Wege trennen - noch etwas zu Artie lesen werden?

      Sister ist sich, so glaube ich, durchaus bewusst, dass das Böse ihr auf den Fersen ist. Paul ahnt da nur etwas und mag sie dennoch begleiten.

      Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. In dreizehn Tagen wissen wir vielleicht schon ein wenig mehr. :D

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    5. @ Hibi: Ich hoffe sehr, dass wir erfahren werden, ob es Artie nach Detroit geschafft hat. Vielleicht findet er sogar seine Frau. Wobei ich McCammon momentan keinen so optimistischen Ausgang zutraue.

      Ja, Sister weiß, dass das Böse nah ist. Ich glaube, sie weiß nicht, wie nah es schon ist. Das mit den Fliegen ist eine grausige Vorstellung. Wenn es danach geht, sind sie wahrscheinlich bald entdeckt.

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  7. Ich musste alle meine Leserunden abbrechen oder absagen. Ich habe momentan null Zeit. Das ärgert mich so sehr, da ich dieses Buch doch ungedingt lesen wollte. Jetzt liegt es die nächsten 10 Jahre auf meinem SuB :/ Ich wünsche allen viel Spaß in der Runde und hoffe, dass bald wieder andere Zeiten kommen.

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    1. Jetzt erst gesehen. Unbekannterweise wünsche ich dir, dass es bald wieder ausreichend Luft zum Lesen und Austauschen für dich geben wird. Liebe Grüße ;-)

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    2. Au weh, Sven. Das ist schade! Irgendwann wird's schon wieder passen. Manchmal geht's halt nicht anders.

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