Freitag, 24. Januar 2020

Leserunde | Scythe. Das Vermächtnis der Ältesten


Und? Seid ihr gespannt, wie das Ende des (natürlichen) Todes zum Abschluss kommt? Ja? Wir auch. Daher lesen wir gemeinsam den Abschluss von Neal Shustermans Scythe-Trilogie.


INHALT

Drei Jahre sind vergangen, seit mit Scythe Goddard ein Scythe der neuen Ordnung die Macht ergriffen hat, und seit der Thunderhead verstummt ist – für alle Menschen, bis auf Grayson Tolliver. Gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Citra und Rowan und auf ein wirkliches Happy End in der scheinbar perfekten Welt? Stell dir eine Welt vor, in der Armut, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben. Die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe: sie allein entscheiden, wer sterben muss. Und nicht alle Scythe halten sich an die alten Regeln … 

(Quelle: Fischer)

LESEABSCHNITTE

1) Teil Eins: bis S.123

2) Teil Zwei: S. 126 - S. 264
3) Teil Drei: S. 266 - S. 338
4) Teil Vier: S. 340 - S. 465
5) Teil Fünf: S. 468 - Ende

Bitte tragt euer Fazit zum Leseabschnitt unter den entsprechenden Kommentaren ein.

Achtet bitte darauf, den richtigen Kommentar zu erwischen, damit andere nicht gespoilert werden.

MIT
Hibi von In the Prime Time of Life
Sven
&
mir :)

Am 25. Jänner beginnt die Leserunde zu diesem Buch.
Interessierte sind herzlich eingeladen!

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ein liebes Hallo in die Runde :)
      Ich hoffe, die etwas größeren Leseabschnitte sind ok. Ich wollte die Geschichte nicht zu sehr auseinandernehmen.

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    2. Schönen guten Morgen!

      Ich lese zwar nicht mit, da ich mit dem Buch schon durch bin :P aber ich hab die Leserunde gerne heute in meiner Stöberrunde verlinkt und auch auf meiner Aktionsseite stehen.

      Ich wünsch euch ganz viel Spaß!

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    3. @Nicole: DANKE, dass wir uns bei dir breitmachen dürfen.
      Für mich sind die Abschnitte okay so. Freu mich auf die Runde. ;-)

      @Aleshanee: auch an dich ein ganz liebes DANKESCHÖN.

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    4. @ Aleshanee: Vielen Dank! :)

      @ Hibi: Gerne. Ich freue mich schon sehr. :)

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    5. Hey ihr Lieben :D
      Ich wünsche euch auch viel Spaß bei dem Buch, ich habe es ja schon gelesen *hihi", werde euch aber hier wohl mal stalken! Mir hat der Abschluss echt gut gefallen, bin auf all eure Meinungen und Gedanken gespannt!

      Liebe Grüße
      Jessi

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    6. Bitte nicht schrecken. Ich gebe heute noch eine Urlaubsmeldung raus und bin nächstes Wochenende wieder hier. Es kann ganz normal kommentiert werden in meiner Abwesenheit.

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  2. Antworten
    1. Am Anfang habe ich schon gemerkt, dass der zweite Band eine Weile her ist. Ich habe einige Zeit für meine Orientierung in der Geschichte gebraucht, doch dann stellte sich so nach und nach die Erinnerung ein.

      Scythe Faraday
      Was sich wohl auf der Insel verbirgt? Eine richtig gespenstische Vorstellung, dass es der einzige blinde Fleck auf Erden ist. Für die ehemaligen Agenten hat es wohl etwas von ‚zurück zum Ursprung‘, weil sie hier dem sterblichen Leben ausgesetzt sind. Das Flugzeug, das der Thunderhead geschickt hat, ist zwar ein Zeichen, aber mir geht nicht ein, was er damit erreicht. Zumindest wissen wir, dass jetzt etliche Bestellungen aufgegeben werden

      Scythe Anastasia/Citra & Scythe Luzifer/Rowan
      Rowan und sie wurden aus den Tiefen geborgen. Drei Jahre sind vergangen und seither hat sich einiges getan. Es ist fast wie bei Koma-Patienten, nur dass sich bei denen nicht gleich die ganze Welt verändert sondern nur ihr eigenes Umfeld.
      Ist Rowan im Gefängnis? Wahrscheinlich.

      Allgemein spiegelt sich im aktuellen Scythetum Machtrunkenheit. Es hat etwas von aktueller Weltpolitik, wie jeder am längeren Hebel sitzen will. Insgesamt ist es eine recht beängstigende, sogar bedrohlich wirkende, Atmosphäre.

      Ich mag den abwechslungsreichen Erzählstil aus verschiedenen Perspektiven, Tagebucheinträgen, Rückblenden, … usw. Das hat etwas.

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    2. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass es mir wie dir erging, Nicole und dass ich sogar noch etwas länger auf der Leitung gestanden bin. Zum Glück habe ich die Notizen vom zweiten Teil gefunden, der, wie ich gerade gesehen habe, von mir vor einem Jahr und neun Monaten gelesen wurde. Für mich ist das ein ziemlich großes Zeitfenster, um wieder einzusteigen.

      Problematisch ist es hier für mich bei Rowan. Also ich bin froh, dass er und Citra wieder am Start sind, aber mir fehlt hier etwas Wichtiges, was er getan haben soll/was er damals wirklich getan hat.

      Bei dem Rest kann ich dir nur zustimmen, Nicole.

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    3. @Sven: ich antworte dir mal hier.
      Ganz offensichtlich konnten Nicole und du die anfänglichen Schwierigkeiten besser abstreifen und es freut mich, dass du schon in der Story `angekommen´ bist.
      `Wohin der Hase so läuft´ ist hier gar nicht so einfach herauszufinden und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das alles zusammenfügt. Citra, Rowan, Greyson - alles zentrale Figuren, die uns von Anfang an begleiten und alle haben ihren Platz in dem Ganzen. Wie genau sich das gestaltet, wird interessant werden.

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    4. Wohin die Reise geht ist mir auch nicht klar. Dazu möchte ich dann beim zweiten Abschnitt mehr schreiben - mir fehlen noch ein paar Seiten.

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    5. Zweiter Versuch zur Probe :) Vielleicht habe ich einfach nur keinen Plan.

      Ich bin auch mit dem ersten Abschnitt durch und was soll ich sagen? Mir ging es genauso wie euch. Ich wusste erst so gar nicht was hier los ist. Die Zusammenhänge waren mir nicht sofort klar und auf einmal fehlte die Protagonistin. Ich wusste zuerst nicht was ich davon halten so. Aber mit jeder Seite wurde es schlüssiger und jetzt bin ich wieder richtig eingetaucht. 

      Genau wie ihr, mag ich die Erzählung aus den verschiedenen Perspektiven und die damit verbundenen Handlungsstränge fesseln mich schon jetzt.

      Das gute an der Story ist, dass ich überhaupt nicht weiß wohin der Hase läuft, deshalb kann ich mich total drauf einlassen und hoffe, dass ich öfters überrascht werde.

      Bis jetzt gefällt es mir richtig gut und freue mich auf die nächsten Seiten.

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    6. @ Sven: Sehr schön, es hat geklappt! :)

      Mir fehlt es schon, dass keine Figur richtig im Vordergrund steht. Und die Perspektive des Thunderhead geht mir auch ab. Dennoch ist der Einstieg recht fesselnd.

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    7. @Sven: wie läuft es für dich?

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  3. Antworten
    1. Ihr zwei könnt mich gern aus unserer Leseecke schmeißen...ABER...nicht nur ein Mal dachte ich mir: schnarch.

      Okay, es gibt hier einige zeitliche Sprünge. Mit diesen habe ich kein Problem. Gleiches trifft auf den Wechsel der Perspektiven zu. Und dennoch habe ich irgendwie das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Keine Ahnung was hier los ist? Die Ruhe vor dem Sturm?

      Wenn man schaut, wie umfangreich (an Seiten) der Abschnitt ist, kann ich von meiner Seite her nicht behaupten, dass viel passiert ist.

      Interessant ist, was der Thunderhead da erbauen lässt. Noch bekomme ich es nicht zu fassen, was es ergeben wird, aber meine Neugier ist geweckt. Im Moment gehe ich davon aus, dass etwas/jemand zu diesem Ort gebracht werden soll. Der Fleck ist ja immer noch blind und es kommen nur Menschen hin und gehen nie weg, oder?

      Die Kombi von Faraday, Munira und Loriana gefällt mir, auch wenn mir Faraday im Moment echt leid tut. Ich hoffe, dass er nicht allzu lang davon ausgehen muss, dass Citra/Anastasia tot ist.

      Dann sind da die Protokolle, die mit `gelöscht´ beendet werden. Das klingt nach dem Thunderhead für mich, aber irgendwie beide Seiten. Kann das sein oder habt ihr dies anders wahrgenommen? Falls meine Vermutung nicht allzu abwegig ist: wie geht das? Wurde noch etwas wie der Thunderhead entwickelt? Oder hat der Thunderhead einen eigenen `Nachkommen´ geschaffen? Dies lässt mich jedenfalls rätseln.

      Goddard ging mir schon in den ersten beiden Teilen schwer auf die Nerven und das wird wohl hier seinen Höhepunkt finden. Hoffentlich taucht bald jemand auf, der ihn entgültig verschwinden lässt. Scythe Rand scheint ja noch pro Goddard zu sein. Aber ihr würde ich es zutrauen, dass sie dies mal eben ändern könnte.

      Jerico Soberanis ist auch so eine Figur, bei der ich gespannt bin, was da noch kommt. Zudem frage ich mich, ob dieser Künstler Ezra nur so erwähnt wurde oder nochmals auftauchen wird?

      Greyson -> interessante Entwicklung.

      Rowan -> hier muss ich unbedingt im zweiten Teil noch mal nachlesen. Ansonsten bin ich gespannt, was ihn nun wieder erwartet und wie er aus der Nummer herauskommt.

      Im ersten Abschnitt habe ich mir so gar nichts vermerkt. Hier habe ich mir dann schon mal eher Namen aufgeschrieben und Verbindungen hergestellt.
      Zudem hat mich dies sehr angesprochen:
      "Die menschliche Rasse muss sich den Konsequenzen ihres kollektiven Handelns stellen..." (S.146)
      Trifft für mich nicht nur auf die vom Autor geschaffene Welt zu.
      Es sind Sätze wie diese, weshalb ich die Bücher von Shusterman so verdammt gern lese.

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    2. Tonisten/Greyson

      Die Tonisten allgemein mag ich gar nicht. Allein wenn ich in ihre überreligiöse Welt eintauche zieht es mir die Gänsehaut auf. Sie verfallen in diesen Wahn und ich mag schon, wie Neal Shusterman alles auf die Schaufel nimmt.

      Greyson wird zum Toll. Wenigstens handelt er meistens weise, was wohl daran liegt, dass er eigentlich keine Macht haben will. Übrigens finde ich es sehr geschickt, dass er aus Scythe Morrison seinen Bodyguard macht.


      Scythe Faraday/Insel

      Für ist das Treibe um die Insel der interessante Teil. Schade, dass dieser Part recht wenig Raum in der bisherigen Handlung einnimmt. Was wird hier nur gebaut?

      Scythetum

      Goddard kommt wir wie ein machthungriger Hitler vor. Auch diese merkwürdige Selektion der Gruppierungen erinnert mich an das NS-Regime. Nach und nach weiten sich die ‚moralischen‘ Grenzen. Da kriegt man eine Gänsehaut.

      Iterationen & Testament Toll

      Diese Iterationen finde ich auch interessant. Sind das Selbstgespräche des Thunderhead?
      Und das Testament Toll. Das lässt eine ferne Zukunft vermuten, in der das aktuelle Geschehen nicht einmal mehr greifbarer Teil der Geschichte ist. Man ist sich sogar unsicher, ob die Scythe überhaupt existiert haben. Sehr mysteriös.


      Allgemein fehlt mir die Handlung. Dieser weitläufige, distanzierte Blick macht mir nicht so großen Spaß wie ich ihn mit den vorherigen Bänden hatte. Die Nähe zum Geschehen fehlt mir.
      Wo geht die Reise hin? Also, es fehlt für mich auch am Spannungsaufbau.

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    3. @ Hibi: Ich bin ganz bei dir! Es ist nicht nur so, dass eigentlich nichts passiert, sondern wir schauen auch von oben auf das Geschehen herab. Es wird eher berichtet als erlebt. Hoffentlich kommt da bald die Kurve.

      Dein Zitat finde ich wunderbar gewählt! Genau das ist es, was Shusterman ausmacht. Und sein Hang, die Leser zu schockieren. Doch der fehlt mir derzeit sehr.

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    4. Ihr seid schon durch, ich fasse es nicht. Ich habe leider nicht so viel Zeit zum lesen, also hänge ich mal wieder hinterher. Ich lasse trotzdem meinen Senf da.

      Ich habe in diesem langen Abschnitt auch immer wieder nach Sinn und Handlung gesucht. Manche Passagen haben mich richtig gut unterhalten, während andere tatsächlich nur *schnarch* sind.

      Komisch, anders als ihr finde ich gerade das was auf der Insel vor sich geht ziemlich langweilig. Auch die kurzen Handlungsstränge um Citra und Rowan geben nicht viel her. Überhaupt hat dieser Teil viel vom Charm der Reihe verloren.

      Ich mag noch am liebsten etwas über Greyson lesen und Goddard. Ohne die beiden Lager wäre meine Geduld echt strapaziert.

      Aber ich denke, dass hier noch ordentlich Spannung hineinkommt. Shusterman würde mich sonst sehr enttäuschen.

      Ich liege krank auf der Couch, da hoffe ich nun wenigstens mit dem Buch ordentlich voranzukommen. Ich melde mich im nächsten Abschnitt wieder.

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    5. Lass dir Zeit. Die Leserunde läuft normal weiter und wir sind da, und auf deinen Senf gespannt!

      Wirklich? Das mit der Insel packt dich gar nicht? Für mich war das wie Salz unter den Fingernägeln, ich musste dauernd dran denken, und habe die feinen Körnchen nicht erwischt.
      Und Goddard hat mich am allwenigsten interessiert. :D
      Genau deshalb sind Leserunden so interessant.

      Und natürlich: Gute Besserung!

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    6. @Nicole: echt krass wie unterschiedlich das bei einem rüberkommt. Ich glaube bei mir ist das auch immer Tagesform abhängig. An dem einem Tag mag ich andere Sachen als am nächsten Tag

      Danke für die Genesungswünsche *hatschi*

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    7. @Sven: du hast doch alle Zeit der Welt. Nur weil wir schon durch sind, heißt dies nicht, dass wir hier nicht vertreten sind.

      Ich musste jetzt gerade über eure beiden Kommentare lachen. Der eine Go-Goddard und die andere bäh-nein.^^

      Eine Sache verbindet uns jedoch - wir haben den Abschnitt alle drei als ziemlich unaufgeregt empfunden. Wie Nicole frage ich mich oft, wie dies oder das nun mit dem Gesamten zu tun haben könnte. Solche Rätsel beschäftigen uns (hatten wir ja schon einige gemeinsame Runden). Du scheinst da etwas mehr - Action - zu brauchen, Sven? Wie war es denn bei den ersten Teilen für dich? Du kannst ja jetzt einen Vergleich ziehen. Bist du da besser/schneller durchgekommen?
      Entschuldige die vielen Fragen Sven, aber ich lerne ja dich (den Leser) und dein Leseverhalten erst jetzt kennen.

      Auch von mir GUTE BESSERUNG. ;-)

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    8. @Hibi (nenn dich jetzt auch so :D)
      Ich brauche nicht unbedingt immer Action, aber ich hätte schon einen roten Faden der sich erkennen lässt. Ich fande die Geschichte um Citra einfach spannender, das lag auch daran, dass der Plot da noch unverbraucht war. Am besten hat mir jedoch das letzte Drittel des zweiten Teils gefallen. Du ging echt die Post ab und es lief wie ein Kinofilm in meinem Kopf ab. Manches was Shusterman schreibt erscheint nicht greifbar und ohne wirkliche Bedeutung und das kann schon mal langweilig rüberkommen. ABER er schafft es immer wieder das Rad herumzureißen. Ea gab auch in diesem Abschnitt Kapitel die ich einfach gern gelesen habe, ganz einfach weil sie spannend und unterhaltsam waren.

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    9. Mir gehts auch langsam schon wieder besser, danke :)

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    10. Ich sage jetzt nichts. :D Insgesamt habe ich den Abschnitt als total lahm empfunden. Ob Shusterman noch die Kurzve kriegt?

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    11. @Nicole: hör auf, Sven zu ärgern. :P

      @Sven: darfst du gern.
      Ich bin doch sehr gespannt, wie du über die ersten Abschnitte denkst, wenn
      du das Buch im Gesamten betrachten kannst.

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  4. Antworten
    1. Im letzten Abschnitt habe ich mich noch gefragt, was Rowan wohl erwartet und hier kam ich dann kurzzeitig ins Schwitzen. Eine ziemlich brenzlige Situation - im wahrsten Sinne. Man darf also weiterhin gespannt sein. :D

      Dass Goddard sein eingefädeltes Spektakel so enden lässt, nachdem Rowan verschwunden war, hatte ich schon geahnt, bevor die Stelle kam. Kurzzeitig meldete sich meine naive Ader mit: dies kann er doch nicht bringen. DOCH. KANN ER.
      Angelegenheit der Evolution, intelligente Selektion, geschürte Angst, die für Respekt sorgen soll - da wäre ich wieder bei meinem dringenden Wunsch der Beseitigung.

      Greyson kommt ja nicht wirklich vor, außer dass erwähnt wird, dass man davon ausgeht, dass der Toll nachgelesen wurde. Hier bin ich neugierig, muss ich gestehen. Welchen Platz wird er einnehmen? Für was braucht er seinen eigenen Scythe?

      Ebenso gespannt bin ich auf das Geheimnis, welches Citra/Anastasia lüften soll. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass sie diesem Tenka vertrauen kann bzw. dass sie bei ihm gut aufgehoben ist. Man braucht sie als Scythe Anastasia. Ihre Rolle bei den Veränderungen im Scythetum wird sicher nicht klein sein.

      So nebenbei: musste ich über die Sache und die Auflösung mit dem Lustschloss lachen. Aber auch die Sache mit den Telefonen hat mir gefallen -> "Mir gefällt der Gedanke, bei der Kommunikation an einem Ort gebunden zu sein. Das zwingt mich, jedem Gespräch die Aufmerksamkeit zu widmen, die es verdient hat." -> Man betrachte unsere Gegenwart...

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    2. Also, der letzte Teil um Goddard und Rowan hatte es jetzt schon in sich. Was für ein Spektakel! Dieser Goddard dreht jetzt vollkommen durch. Und Rand steht daneben und schaut zu.

      @ Hibi: Brenzlig war die Situation auf jeden Fall. ;) Ich hätte gar nicht mehr gedacht, dass Rowan davon kommt.

      Bei Scythe Anastasia tut sich nicht viel. Mit der Recherche nach dem Geheimnis wurden wir Leser noch nicht voran gebracht.
      Ich denke mal, dass sie Jeri vertrauen kann. Bei Tenka bin ich mir nicht so sicher, wie er dann auf das Goddard-Spektakel reagieren wird. Vielleicht ebenso resigniert wir Scythe Rand? (Übrigens, Ayn Rand -> die Schriftstellerin liest mein Mann gern :D)
      Die Stelle mit den Telefonen und der Kommunikation habe ich mir ebenfalls notiert. Da steckt allein für unsere Zeit viel Wahres drin.

      Und die Insel - ich will wieder auf die Insel! :D Ich bin total neugierig, was denn da gebaut wird.

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    3. @Nicole: ich glaube, Rand macht das mit Bedacht. Zwischendrin gibt es mal eine Spitze oder einen kurzen Gedanken von ihr, die wie `nebenbei erwähnt/gedacht´ wirken. Irgendwie setze ich immer noch auf sie, wenn es um die Beseitigung von Goddard geht.

      Und was Ayn Rand, die Schriftstellerin, betrifft: sie scheint in Deutschland nicht soooooo bekannt zu sein, jedenfalls lassen mich dies die eher wenigen Stimmen zu ihren Büchern annehmen, obwohl diese recht positiv ausfallen. Einzig `Der Streik´ sticht das etwas hinaus. Aber auch `Der Ursprung`, `Zurück in die Steinzeit´oder `Philosophie - Wer braucht das schon?´ klingen interessant.

      Und nicht nur du willst wieder auf die Insel. Sie und was dort geschieht scheint nicht unwichtig für den Ausgang des Ganzen zu sein. Nur lässt sich Shusterman hier verdammt viel Zeit für.^^

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    4. Der Abschnitt war schon eher nach meinem Geschmack. Es ist doch einiges passiert. Ja, es war wieder Goddard der mich sehr gut unterhalten hat. Der Typ ist so furchtbar und ich hasse ihn einfach, aber die Geschichte braucht ihn so unbedingt um spannend zu bleiben. Ohne ihn wäre doch alles nur *gähn* er trägt den Plot.

      Ich finde es wirklich schade, dass wir so wenig von Citra lesen. Auf sie hatte ich mich eigentlich so sehr in diesem Buch gefreut, aber irgendwie wurde sie zur Nebenfigur abgestellt.

      Insgesamt muss ich sagen, dass meine Erwartungen zu hoch waren. Es müsste schon einen Paukenschlag und eine Oha-Moment für mich geben, damit das Buch mich vollkommen überzeugen kann. Zuviele Baustellen zu wenig konkretes, schade. Aber ich habe noch bisschen Hoffnung.

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    5. @ Sven: Haha, Goddard hätte ich so gar nicht gebraucht. Während dieses Abschnitts wollte ich einfach nur auf die Insel zurück. Was die Action angeht, bin ich bei dir. Hier hat sich einiges getan und Shusterman konnte auch mit der brenzligen Rowan-Passagen schockieren.

      Und ja, das mit den vielen losen Fäden war ebenfalls weniger meins. Man hängt irgendwie in der Luft.

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    6. @Sven: ich schiebe jetzt mal Goddard zur Seite, sonst denkt mir Nicole noch, ich mag sie ärgern. :D
      Da gebe ich doch lieber zu, dass es mir über weite Strecken wie dir ergangen ist.
      Was ich nicht hatte, war eine gewissen Erwartung. Doch dazu steht später mehr.

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  5. Antworten
    1. Shusterman beschäftigt weiterhin seine Figuren und damit uns, auch wenn dies mit eher wenig Spannung einhergeht.

      Anastasia geht auf Sendung und deckt die Katastrophen um den Mond sowie dem Mars auf. Goddard hängt auch da mit drin und verstärkt damit nur das angewiderte Bild, das man von ihm hat.

      Greyson war nun zwei Jahre in der Welt unterwegs und man spürt die Entwicklung seiner Figur. Mir hat gefallen, wie der Autor ihn und Anastasia wieder zusammenführt. Sie haben wohl beide eine wichtige Schüsselrolle bei dem Geschehen, dass im letzten Abschnitt auf uns wartet -> zwei Symbole aus unterschiedlichen Lagern, die vielleicht zeigen werden, wie wichtig das Miteinander ist.

      Nun bin ich ja mal gespannt, was der Thunderhead für all die Tonisten geplant hat, die nun nachgelesen werden. Soll die Kolonialisierung anderer Planeten vielleicht wieder in Angriff genommen werden?

      Hier könnte es vielleicht hilfreich sein, mal wieder etwas von der Insel zu lesen. Darauf mussten wir ja in diesem Abschnitt verzichten, sodass wir nicht wissen, was dort bisher entstanden ist.

      Rowan hatte nur eine kurze Sequenz. Zwar ist er dem Scheiterhaufen entkommen, soll nun aber als Mittel zum Zweck eingesetzt werden. Mal wieder habe ich keine Ahnung, zu was das führen soll.

      Fast vergessen: Ezra kommt ja doch noch mal vor und ist schwer mit seinen Wandbildern beschäftigt. Was könnte der Zweck sein? Das er weltweit dadurch eine Geschichte erzählt, die noch da ist, wenn alles andere ausgelöscht ist?

      Wie ich auf diese Frage komme? Der Thunderhead weiß etwas und er arbeitet an einem Plan. Bisher sind es nur winzige Fragmente, die ausschließlich Rätsel aufgeben. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese - mühsam zusammengesetzt - kein Bild ergeben sollen.

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    2. Also, insgesamt fand ich diesen Abschnitt nun interessanter als die vorherigen. Es kann sein, dass ich mich an den Erzählstil gewöhnt habe oder es ist mein Wissen, dass wir nun auf das Finale zusteuern.

      Gut, Anastasia deckt die fundamentale Verschwörung der Scythe auf. Diesen Part fand ich recht interessant. Wir wissen nun, was mit Mond und Mars im Argen liegt.

      Tja, Greyson unser Toll hat eine Wandlung durchgemacht. Er beweist Charakter.

      Insgesamt passiert nicht besonders viel, oder?

      Neugierig bin ich jedenfalls auf den Plan um die Tonisten und wie sich das am Ende zu einem Gesamtbild zusammenfügt.

      Hibi, ich sehe schon, wir haben ähnliche Vermutungen. Steuer wir auf die Apokalypse zu, die nur wenig Auserwählte auf der sagenumwobenen Insel überleben werden? Ist sie so etwas wie die Arche für Noah?

      Für mich hat dieser Teil einen recht biblischen Grundton, und das könnte ev passen.

      Damit sind wir auch bei Ezra. Seine Bilder sollen wohl wirklich der Nachwelt dienen. Mir hat gefallen, wie er ein paar sinnlose Teile einwebt, damit man sich in Zukunft darüber Gedanken macht. Ob das in unserer Welt schon einmal so war und unsere Wissenschafter bei Laune hält? :D

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    3. @Nicole: was den Erzählstil betrifft, könntest du recht haben, Nicole.
      Im Gesamten hat der Abschluss einen ruhigeren Grundton, wie ich finde.
      Und dass nicht besonders viel passiert, da stimme ich dir ebenfalls zu.
      Zu dem, was du an mich gerichtet hast, kann ich ja nun nichts schreiben.
      Aber ich bin schon sehr gespannt, was du zum letzten Abschnitt schreiben wirst. :D

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    4. Ich hab da mal weitergelesen. Nach den ersten Kapiteln in diesem Abschnitt war ich enttäuscht und habe schon langsam nicht mehr damit gerechnet, dass das Buch noch interessant wird. Aber so langsam wird es nun doch richtig spannend.

      Der Thunderhead ist mir immer noch ein Rätsel und an der Stelle als er an sich selbst zweifelt, war ich schon überrascht. Das hat die Geschichte gepusht, das hat das Buch gebraucht. Auch dass jetzt endlich Citra und Greyson aufeinandertreffen war längst überfällig. Jericho wächst mir auch immer mehr ans Herz, echt coole Socke.

      Ich weiß, dass ich gesagt habe, dass mich die Geschehnisse auf der Insel langweilen, da es jetzt aber so ruhig um Faraday und Co. geworden ist, bin ich jetzt doch gespannt was dort passiert. Ich werde es ja bald erfahren.

      Ja, es gab wenig Action und es wurde auch mehr gequatscht, als gehandelt, aber die Figuren sind super positioniert ich mag die Konstellationen, hier ist auf jeden Fall viel Potional für ein grandioses Ende vorhanden. Dass ich "grandios" für dieses Buch verwenden werde, hätte ich nicht gedacht, aber ich hoffe so sehr, Shusterman verkackt den Schluß nicht. Dann kann ich sogar teilweise über den teilweise schwachen Mittelteil hinwegsehen. Dann war es wenigstens kein Totalreinfall.

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    5. Ach Sven, ich bin jetzt so gespannt, was du zum letzten Abschnitt sagen wirst. Ich mag gar nicht zu viel schreiben, nicht, dass ich dich noch spoilere.

      Oh ja, Jericho, coole Socke, das trifft's und gefällt mir. :D

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    6. Nicole du machst es ja spannend :D
      Werde much jetzt auf den Rest stürzen

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  6. Antworten
    1. Ausgelesen. Doch jetzt warte ich einfach geduldig auf euch.

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    2. Na, du bist wirklich ordentlich im Flow. :D

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    3. Ich bin ebenfalls durch und muss das alles zumindest bis morgen sacken lassen.

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    4. Dann bin ich ja schon gespannt, was dabei herauskommt. Deine Bewertung habe ich schon gesehen.

      Gesehen habe ich auch die Kommentare von dir und Andrea zu Lansdale...wenn auch ziemlich spät. Sorry dafür. Hab geantwortet.

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    5. Puh! Nach dem ich das Buch gestern beendet hatte, war ich fix und fertig. Shusterman hat hier einen Epos von biblischem Ausmaß hingelegt. Der Notfallplan der Scythe beschäftigt mich sehr. Alle 20 Jahre kommt eine Krankheitswelle auf die Menschheit nieder und so kommt es zu einer natürlichen Ausdünnung. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Damit sind wir mehr oder weniger beim Status quo.

      Die Raumschiffe - das ist mal eine Idee, wobei ich so etwas in der Art leise vermutet habe. Jedoch nicht in diesem Ausmaß. Bei mir dreht sich das Gedankenkarussell. Wüsste ich nicht, dass es eine erfundene Geschichte ist, könnte ich mir sogar vorstellen, dass es tatsächlich so gewesen ist.

      Ganz arg fallen mir die katholischen/christlichen Gesten auf. Ich bin ja römisch-katholisch und ich weiß nicht, inwiefern es in anderen religiösen oder christlichen Richtungen ähnlich ist. Doch die letzte Salbung durch Scythe Faraday hat mich stark daran erinnert. Wobei die Scythe an sich etwas von katholischem Mystizismus in sich tragen. Im letzten Teil wurde ja der Overblade gewählt - wenn ihr euch noch erinnern könnt - da hat mich das ganze Wahlgeschehen stark an die Papstwahlen in Rom erinnert.

      Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ausgang. Shusterman hat es trotz des zähen Geschehens in diesem Teil geschafft, mich schockiert und ergriff zurückzulassen. Ich war ganz zerknautscht als ich das Buch zugeschlagen habe.

      Wie ist es euch ergangen?

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    6. Über deine Gedanken musste ich bis heute nachdenken, Nicole.
      Erstmal habe ich mich bei einem zustimmenden Nicken ertappt.

      Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie schockiert ich war,
      als ich Band 1 von `Vollendet´ das erste Mal gelesen habe. Dies
      war das erste Buch des Autors für mich und ich dachte nur: `Wie
      kommt man auf sowas? Was für ein `hässlicher Blick´ auf die Menschheit!´
      Doch bei genauerer Betrachtung und mit dem Verlauf der Reihe musste
      ich erkennen, dass nichts davon abwegig ist. Natürlich schildert er das
      Extreme - nicht nur in der besagten Reihe, sondern auch in dieser hier
      oder in `Dry´. Aber nichts davon ist unmöglich, nur haben die Menschen
      den Punkt noch nicht erreicht. Shusterman bedient sich dem, was die Gegenwart
      hergibt, spitzt es zu und unterstreicht das mit Elementen, die wir kennen.
      Damit meine ich unseren Umgang mit der Natur, die stetige Entwicklung der
      Technik, was die Menschheit sich gegenseitig zufügt, unser Streben auf mehr,
      auf Macht, auf ein langes Leben. Gerade der letzte Punkt ist ja in dieser
      Reihe wichtig. Wenn man überlegt, woran Menschen vor 100 Jahren noch gestorben
      sind und dass diese Krankheiten heute kein Thema mehr sind oder nur allein das
      Alter, welches man erreicht damals erreicht hat und heute, all dies mit der
      Gegenwart vergleicht und man sich vorstellt, was in weiteren 100 Jahren alles
      geschehen kann.

      Somit hast du vollkommen recht mit deinen Zeilen, Nicole.
      Komischerweise hat mich das mit den Plagen gar nicht so verwundert.
      Ich habe es eher als Herstellung der natürlichen Ordnung gesehen.
      Auch die Schilderung mit Faraday - nach all der Zeit stirbt jemand
      ohne Fremdeinwirkung - der natürliche Lauf des Lebens. Das fand ich
      gut in Szene gesetzt.

      Kurz zum Geschehen:
      Der Thunderhead hat da ganz schön was vorbereitet und mit meiner Vermutung
      was den zweiten Thunderhead betrifft, lag ich auch nicht falsch. Meint ihr,
      der Thunderhead hat seine Grenzen erkannt und durch Cirrus eine Möglichkeit
      geschaffen, diese zu überschreiten?

      Jedenfalls war die Sache mit den Raumschiffen eine ziemlich große Nummer,
      was auch auf die Anzahl der Kolonisten zutrifft.
      Dass Astrid sich so für die Tonisten einsetzt, ein eigenes Schiff bekommt,
      dass den entferntesten Planeten ansteuert, in dem sie dann noch allein ist,
      hat mich ganz schön beschäftigt.

      Über die Entscheidung von Greyson habe ich mich gefreut und ich war stolz
      auf ihn, was seine Entscheidung wegen dem Thunderhead betrifft.

      Bei Citra und Rowan war ich erst gerührt -> Wiedersehen und dann
      natürlich entsetzt, als sie so schwer verletzt wurde.

      Und bei Ayn Rand kam Freude auf. Nicht wegen der Tat an sich, sondern
      dass mein Bauchgefühl bei ihr so richtig gelegen hat. Dazu kommt die
      Sache mit Tyger. Seit Band 1 ist er Teil des Geschehen, auch wenn seine
      Rolle auf den ersten Blick nicht groß ist/war. Wenn man es genauer betrachtet,
      ist da viel mehr, denn auch sein Leben (von dem er selbst nicht viel hielt)ist
      von Wert.

      Es ist schon merkwürdig mit dem Finale. Da haben wir bei den ersten Abschnitten noch von Startschwierigkeiten geschrieben und dass irgendwie nicht viel passiert. Wir haben gerätselt und Vermutungen angestellt. Doch so richtig beschäftigt das Buch einen erst mit dem Auslesen und man betrachtet es im Ganzen doch anders. Shusterman ist hier subtiler vorgegangen.

      Ich war ja etwas über die unterschiedlichen Meinungen dazu verwundert.
      Und ich gestehe, dass ich anfänglich echt Bedenken hatte, ob auch ich
      zu den Enttäuschten gehören werde. Doch meine aufgewühlten Gedanken sagen
      NEIN. Es war anders - ohne Frage. Aber unerwartet anders gut.

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    7. Ach Hibi, ich musste jetzt so lange über deine Worte nachdenken. Du hast es so wunderbar in Worte gefasst.

      Ich bin noch immer ergriffen. Einen guten Tag nach der Lektüre war ich regelrecht aufgekratzt, weil's mich so schockiert hat.

      Und was du hier zu "Vollendet" schreibst, dem kann ich auch nur zustimmen. Es war mein erstes Buch von Shusterman und es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich habe so lange über das Geschehen nachgedacht. Mit Scythe ist es ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm. Jetzt weiß ich mittlerweile, dass Shusterman ein schockierend Bild von der Menschheit schafft.

      Also, das mit Astrid hat mich entsetzt. Sie hat mir richtig leid getan. Zuerst setzt sie sich so für die Tonisten ein, kriegt ihren Willen und landet allein in einem Raumschiff. Die Pointe eines makabren Scherzs - wie es oft im Leben ist.

      Und zu guter Letzt schließe ich mich noch einmal bei dir an. Zuerst hatte ich ebenfalls gefürchtet, dass dieser finale Band nicht hält, was der Autor in der Regel verspricht. Doch dass er das Geschehen im Endeffekt dermaßen auf die Spitze treibt, das hatte ich nicht erwartet. Obwohl es recht dahin plätschert, hat er letztendlich doch überzeugt.

      Was meint ihr? Wäre es auch kürzer gegangen? Haben wir diesen unaufgeregten Stil in diesem Band so ausgedehnt gebraucht um das Gesamtausmaß zu begreifen?

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    8. Wenn wir so weitermachen, denken wir bald mehr über die Gedanken des jeweils anderen als über das Buch an sich nach.^^
      Scherz beiseite. Ich bin recht froh über den Austausch, denn wie man unterm Strich sieht, beschäftigt uns das Buch.

      Und was deine Frage betrifft: obwohl ich mir desöfteren mehr Tempo gewünscht hätte, könnte ich jetzt nicht direkt benennen, was man hätte weglassen können.
      Zwischen dem Geschehen vom zweiten und diesem Teil liegt ein relativ großes Zeitfenster, in dem die Figuren eine Entwicklung durchmachen, die erst zum Schluss hin schlüssig sind...wie ich finde. Nun weiß ich natürlich nicht, wie wir klargekommen wären, wenn so manches nicht unerwähnt gewesen wäre? Vielleicht hätten wir dann etwas vermisst?!

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    9. Bei dem Buch gibt es eben viel nachzudenken. :D

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    10. Deshalb habe ich immer noch keine Rezi geschrieben. :D

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    11. Ich habe es nun auch beendet und bin im Gegensatz zu euch nicht ganz so geschockt von dem Ausgang der Geschichte. Ich sehe es etwas nüchterner.

      Zuerst muss ich sagen, dass ich total froh bin, dass das Ende noch so rund geworden ist und es im Großen und Ganzen sehr stimmig ist und uns nicht mit vielen offenen Handlungssträngen zurücklässt. Ich habe die letzten Kapitel einfach nur darauf gewartet, dass etwas in diese Richtung passiert, ich hatte wahrscheinlich immer nur im Kopf: "Shusterman bitte verkack es nicht." Damit war ich einfach nur froh, dass ich ordentlichen Ende belohnt wurde. Aber bei einem Buch ist es wie bei vielem im Leben, denn der Weg ist das Ziel. Auch wenn alles auf dieses Ende hinausläuft und auf den 600 Seiten irgendwie vorbereitet wird, kann ich einfach nicht leugnen, dass zumindest die ersten 300-400 Seiten nicht viel interessantes geboten haben. Im Nachhinein fällt es mir auch schwer zu sagen, was man hätte kürzen können. Eher hätte ich mir zwischenzeitlich einen komplett anderen Plot gewünscht. Etwas mehr Dynamik, der einzigste Lichtblick war für mich Goddard, komischerweise interessierte mich seine Geschichte zum Ende hin überhaupt nicht mehr. Ich hätte das Buch so gern geliebt, aber ich kann es nicht, da ich mich beim Lesen anfangs schwergetan habe und mich die Situationen und Figuren nicht wirklich berührt haben.

      Durch Teil 1 und 2 bin ich einfach etwas anderes gewohnt, deshalb fällt es mir auch schwer diesen Teil in die Reihe einzuordnen, da er von der Erzählart irgendwie selbstständig ist. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber leider auch nicht sehr gut. Mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben, auch wenn mir das Ende wirklich gut gefallen hat.

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    12. @Sven: da erging es uns wohl sehr ähnlich...diese Längen, die Frage nach dem Mehr, die veränderte Dynamik, das Gefühl des Abstandes...
      Ich kann sehr gut verstehen, warum du dich für drei Sterne entschieden hast.

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    13. @ Sven: Ja, hier haben wir wohl alle ähnlich empfunden. Waren unsere Erwartungen zu hoch? Dieser distanzierte Stil und die fehlende Dynamik waren auch mein Hauptproblem. Andrerseits hat mich das Buch beim Zuklappen sprachlos zurück gelassen, daher ist die Bewertung um eine Spur besser ausgefallen. Ich kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen.

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  7. Die Abschnitte haben genau die richtige Länge. Freue mich auf die Runde mit euch :)
    Ich bin übrigens Sven :D

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    1. Alles klar. :D Fein, dass es passt. Dann sind wir also bereit. :)

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  8. Ich bin auch mit dem ersten Abschnitt durch und was soll ich sagen? Mir ging es genauso wie euch. Ich wusste erst so gar nicht was hier los ist. Die Zusammenhänge waren mir nicht sofort klar und auf einmal fehlte die Protagonistin. Ich wusste zuerst nicht was ich davon halten so. Aber mit jeder Seite wurde es schlüssiger und jetzt bin ich wieder richtig eingetaucht.

    Genau wie ihr, mag ich die Erzählung aus den verschiedenen Perspektiven und die damit verbundenen Handlungsstränge fesseln mich schon jetzt.

    Das gute an der Story ist, dass ich überhaupt nicht weiß wohin der Hase läuft, deshalb kann ich mich total drauf einlassen und hoffe, dass ich öfters überrascht werde.

    Bis jetzt gefällt es mir richtig gut und freue mich auf die nächsten Seiten.

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    1. Ich verstehe gerade nicht wieso die Antwort hier unten steht. Das war schon beim ersten Post, obwohl ich oben im Abschnitt auf Antwort klicke. Was mach ich verkehrt?

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    2. Erwischt du das 'zweite' Antworten? Ansonsten kann ich es mir auch nicht erklären. Aber egal, die Runde ist zum Glück recht übersichtlich, und wir wissen, wo deine Beiträge zu finden sind. So was Blödes.

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