Freitag, 3. April 2020

Leserunde | Boy's Life


Der Autor Robert McCammon ist uns durch historische Thriller (Matthew-Corbett-Reihe) und  der Apokalypse (Swans Song) bekannt. Diesmal gehen wir mit ihm auf Mörderjagd. Seid ihr gespannt?


INHALT

"Es ist 1964 in dem kleinen idyllischen Städtchen Zephyr, wo die Bewohner entweder in der Papierfabrik am Tecumseh River oder in dem örtlichen Milch­betrieb arbeiten. Es ist ein einfaches Leben, aber doch voller Wunder für den zwölfjährigen Cory Mackenson. 
Eines Morgens werden er und sein Vater Zeuge, wie ein Auto vor ihnen von der Straße abkommt und in einem See versinkt. Am Steuer aber befand sich ein nackter, geschundener Körper, mit Handschellen an das Lenkrad gefesselt. Mit der Zeit vergessen oder verdrängen die Bewohner des Ortes den seltsamen Vorfall, doch Cory und sein Vater wollen dem Geheimnis auf die Spur kommen. Ihre Suche führt sie in eine Welt, wo Unschuld und Bosheit aufeinanderprallen und Magie und Fantasie mit der Realität zu verschmelzen scheinen … "
(Quelle: Luzifer Verlag)

LESEABSCHNITTE

1) 1 Die Farben des Frühlings
2) 2 Der Sommer, der Teufel und die Engel
3) 3 Flammender Herbst
4) 4 Des Winters kalte Wahrheit
5) 5 Zephyr heute

Bitte tragt euer Fazit zum Leseabschnitt unter den entsprechenden Kommentaren ein.
Achtet bitte darauf, den richtigen Kommentar zu erwischen, damit andere nicht gespoilert werden.

MIT
Andrea von LeseBlick
Sven
Christin von Life4Books
Hibi von In the Prime Time of Life
& mir :)

Am 3. April beginnt die Leserunde zu diesem Buch.
Interessierte sind herzlich eingeladen!

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Hallo alle zusammen :)

      Ich freue mich auf unsere Runde. Schaut doch bitte mal, ob die Leseabschnitte so passen. Sie sind ziemlich umfangreich (ca. 130 Seiten). Ich wollte es nicht zu kleinteilig angehen.

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    2. Gut, dann lasse ich es mal so. Notfalls kann ich später noch immer etwas ändern.

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    3. Haha...bist du wieder damit beschäftigt, Selbstgespräche zu führen?^^

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    4. XD Ich habe die Antworten auf Facebook bekommen.
      Aber ja, manchmal rede ich gern mit mir. Wenn schon der Kater nicht zuhört ... ^^

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    5. Ihr zwei ey 😄😄😄

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  2. Antworten
    1. Ich bin absolut begeistert bisher. Was hier im ersten Abschnitt bereits alles passiert ist, ist unglaublich.

      Ich dachte nach dem Autounfall/Mord wird die Geschichte jetzt so dahin schleichen. Aber hier ist ja null Zeit zum Luft holen. Die Wespen, OMG ich hasse Wespen, ich habe so dermaßen unter Anspannung gelesen, zum Haare raufen. Und dann die Hochwasser Katastrophe mit dem Monster. Hätte nie gedacht, dass die Geschichte so eine Richtung einschlägt.

      Kann mich gar nicht entscheiden, welche Szene ich am Besten fand. So viel Handlung und Spannung auf so wenig Seiten habe ich lange nicht mehr erlebt.

      Das Buch könnte sich zum Highlight entwickeln. Robert McCammon hat es einfach drauf. Seine Figuren sind immer so skurril, das erlebt man echt selten. Denkt nur an diesen nackten Sohn des Immobilien-Mogul :D

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    2. Sven, wie du bin ich der Meinung, dass die ersten 130 Seiten soviel erzählen, wie manch ganzer Roman nicht.
      Ich bin auch baff,was die Story angeht. Dachte es geht nur um den Unfall, aber das Dorf lebt und die Figuren sind wow.
      Ich mag ja die Lady sehr. Bin gespannt ob Tom hingeht.

      Ansonsten ist die dämonin noch nach meinem Geschmack. Er hat uns nun von sooo vielen Figuren erzählt, dass echt noch alles folgen kann. Bin so gespannt, was uns der Sommer zu bieten hat.

      Aber ich muss auch sagen, das sich wieder einige Fehler im Buch entdeckt habe, ua auch Namensfehler. Ich mag es nicht und weiß auch nicht, wie es bei Luzifer immer wieder passiert :/

      @sven
      Wespen sind auch nicht meins, ich habe aber mehr beim halben hund gebibbert :(

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    3. Wenn es so weitergeht, dann hat das Buch auch bei mir Favoritenpotential. Ich schließe mich Sven an: Nach dem Unfall hatte ich kurz die Befürchtung, dass die Handlung ein bisschen dümpeln könnte. Aber ich fand alles sehr atmosphärisch erzählt, mich hat Corys Geschichte richtig erwischt.

      Also, dann hat Cory anscheinend wirklich Od Moses einen Besenstil in den Rachen gerammt? Ich dachte zuerst, dass es eher ein großer Alligator gewesen ist. Aber die Lady scheint sich ziemlich sicher zu sein.

      Die Ostermesse mit Wespenattacke fand ich eher witzig. Ich sehe das richtig vor mir, wie alle in ihren feinen Kleidern aus der Kirche stürmen. XD

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    4. @ Andrea: Nein, die Dämonin - das ist einfach nur grauslich. ^^ Bei der Naseninhaltsszene in der Kirche schüttelt's mich. Wah! Das war sooo eklig.

      @ Sven: Ich bin voll und ganz bei dir. Mich hat die Story ebenfalls gepackt.

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    5. @Andrea: ich war so geflasht von der Story, dass mir das gar nicht aufgefallen ist. Aber der Druck in meinem Exemplar ist unsauber. Die Zeilen sind teilweise wellig, und haben innerhalb der Zeile einen kleinen Versatz. Nervt bissl

      @Nicole: Die Dämonin ist so genial :D

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    6. @Sven: Ich habe den Namensfehler entdeckt und dann sind meine Augen fokussiert. Nervt manchmal, aber nicht abstellbar. Im ersten Abschnitt habe ich 7 entdeckt.

      @Nicole: So unterschiedlich sind die Empfindungen zu den Figuren, bin gespannt, wer da noch größere Rollen einnimmt.

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    7. Also, bei meinem Buch passt der Druck. Mir wäre da nichts aufgefallen. Allerdings bin ich mittlerweile zum eBook übergegangen (ich traue es mir fast nicht sagen, mir ist die Schrift im Buch fast zu klein. ^^ OMG.)

      Fehler sind mir nicht wirklich aufgefallen. Dafür bin ich wohl zu sehr in der Geschichte drin.

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    8. Hibi-Hinkefuß wäre dann auch mit dem ersten Abschnitt durch. Und nein, ich brauche nicht für die Story so lang, sondern habe am WE Stunden an der Nähmaschine verbracht. Die ältere Generation in unserer Nachbarschaft ist mit alten Laken an mich herangetreten und bisher habe ich zwei Dutzend Masken genäht.

      Nun aber zum Buch:
      ...obwohl ich gern Film schreiben würde. Schon mit der `Magischcen´ Einleitung ließ der Autor schlichtweg ein Kopfkino bei mir ablaufen, welches mich in die Geschichte gezogen und gefesselt hat. Nichts erscheint mir nur mal eben erwähnt. Die Kulisse, die Figuren, ja selbst Sinneseindrücke wie ein bestimmter Duft erscheinen mir zum Greifen nah. Natürlich ist da eine Flut an Namen stellenweise gepaart mit Charaktereigeneschaften oder Beschreibungen. Aber hier macht das Sinn, wirkt keinen Moment störend.

      Ich freue mich auf den nächsten Abschnitt.

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    9. Da hast du recht Hibi. Die sehr intensiven Beschreibungen sind mir gerade zu Beginn sehr aufgefallen.

      Einein Film? Ja, auch das trifft es. Vllt besteht ja irgendwann ne Chance drauf.

      Viel Spaß beim weiterlesen.

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    10. Ich bin auch ganz bei dir, Hibi. Die gesamte Atmosphäre, die Figuren und das Treiben in Zephyr sind bildhaft beschrieben als ob man alles angreifen könnte.

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    11. Ich sehe das wie du Hibi. Das Buch hat eine wahnsinnige Sogwirkung. Schade, dass ich so wenig Zeit zum Lesen gerade habe.

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  3. 2 Der Sommer, der Teufel und die Engel

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    1. Guten Morgen ihr Lieben,
      für mich ist der Sommer schon vorbei...
      Da ich gestern am Lesemarathon bei NiciHope teilgenommen habe, konnte ich den zweiten Abschnitt gestern noch beenden.

      Und gleich zu Beginn eine Frage an euch: Die Szene mit dem Fliegen. Ich habe die ganze Zeit versucht, mir das realistisch zu erklären, aber dafür gibt es keine Erklärung oder?!
      Fantasie? Oder sind die echt geflogen und der Autor baut hier fast phantastisches ein?!

      Und dann setzt McCammon noch einen oben drauf und setzt die Geschichte meiner Meinung nach im Stil des ersten fort. Es gibt knall auf Fall neue Geschichten aus der Stadt und zu den Figuren.
      Super toll fand ich die Szene mit Nemo und seinem Talent. Wie schnell er den Respekt der Jungs hatte.
      "Am Werfen ift nichtf weiter befonderef. Daf kann jeder, der 'n Arm hat." (S. 168)
      Und dann kamen G & G. Solche Kinder! Wenn ich mal Kinder haben werde, werde diese solchen Jungs die Stirn bieten. Ansonsten übernimmt das Mami :P
      Älter, größer und dann immer auf die Kleinen. Zeugt nur von Feigheit und Schwäche.
      Ich hoffe sie bekommen im Buch noch ihre Strafe, vllt hat Old Moses ja Hunger :D

      Der KuKluxKlan kommt ins Spiel. Hat ja hier noch gefehlt. Mir gab es ein wenig von der Lady, zu dem hätte ich mir wirklich gewünscht, dass Tom zu ihr geht. Der Unfall und die Suche nach dem Mörder gerät fast ein wenig in Vergessenheit.

      Der Tod der Lehrerin, ach da habe ich ja fast ein Tränchen gucken lassen. Irgendwas war da in der Szene... Lebwohl!
      Dann kommt wieder Action auf. Also ich muss sagen mit 12 hätte ich mir allein im Wald nicht getraut und auch meine Eltern hätten es mir nicht erlaubt und die Entdeckung, die sie machen, ist mächtig gefährlich. An diesem Fall zeigt sich, wie machtlos die Polizei ist. Kann mir kaum vorstellen, dass man diese Familie, bzw das Oberhaupt nicht findet.

      Und dann nochmal Nemos Auftritt. Ob es der letzte war? :(
      Ich habe noch gehofft, dass es eine "Hemd-Kauf-Aufruf-Kampagne" gibt. Ob der Ball jemals wieder runterfallen wird?

      So nun habe ich fast das ganze Buch erklärt :/

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    2. Und habe dennoch was vergessen!
      Beim Zubereiten des Frühstücks werde ich mir jetzt mal das Lied von den Beach Boys anhören. Bin mir nämlich nicht genau sicher, um welches es hier geht :)

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    3. Was für eine tiefgreifende Story, und ein sehr ereignisreicher Sommer.

      Ich fange jetzt einfach hinten an: Nemo, das Baseball-Ass, das nie eins sein durfte. Er hätte gut zu ‚unseren‘ Jungs gepasst. Ich bin gespannt, ob es zu einem späteren Zeitpunkt Neuigkeiten von ihm geben wird.

      Die vier schwarzen Mädchen aus Corys Träumen sind mysteriös. Sie werden uns wohl im Herbst weiter beschäftigen.

      Der Campingausflug der Jungs ist gehörig schief gegangen. Mussten sie ausgerechnet diese Typen bei ihren krummen Geschäften treffen. Ich vermute, dass es hier etwas mit Waffen und dem Ku-Klux-Klan zutun haben wird.

      Tja, wenn man was erleben will, muss man dort wohl nur zur Kirchen gehen. Zuerst die Wespen und dann Luzifer, der Affe außer Rand und Band. XD

      Dann haben wir noch die Episode mit dem Großvater und den Tod der Lehrerin. Corys Traum fand ich schon recht einprägsam. Mir hat gefallen, wie sie im Traum meinte, dass alle Erwachsenen nur Kinder sind. Das trifft ganz meine Meinung.

      Dann gab es noch Rocket - das neue Fahrrad. :) Tja, und die verspielte Fliegerei am Beginn des Abschnitts.

      Mir gefällt dieser Roman sehr, sehr gut. Ich mag die dichte Atmosphäre und tauche richtig in das Ambiente von 1964 ein.

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    4. @ Andrea: Das Fliegen war für mich ein Spiel. Sie haben so getan als ob, und Cory hat das alles mit seiner Fantasie untermalt. Einen Moment lang dachte ich aber auch, jetzt geht McCammon einen ganz anderen Weg. :D

      Ja, bei dem 'Lebwohl' habe ich kurz gezaudert. Ein merkwürdiger Abschied für einen Sommer. Allerdings hatte ich mir zu dem Zeitpunkt nichts dabei gedacht.

      Ich glaube fast, Nemos Ball ist am Mond gelandet. ;) Und ich frage mich ebenfalls, ob wir noch einmal etwas von ihm hören werden.

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    5. Auch ich habe den zweiten Abschnitt endlich geschafft. Wenn ich so weitermache, wird Ostern wohl vorbei sein, bis ich mit dem Buch durch bin. :D

      Hach so ein Sommer...wenn die Ferien anstehen und die Abenteuer locken...ist was feines. Nur für Cory und seine Gang kam es ja dann doch etwas anders.

      Und dennoch dachte ich zwischendrin immer wieder: diese Kindheit ist so anders, so besser.

      Ich bin ja nun diejenige mit zwei Kids am Start und der Vergleich von ihrer Kindheit mit meiner ist ja schon `krass´. Einen Vergleich von jetzt mit 1964 erscheint fast unmöglich. Jedenfalls würde meine Kids das so sagen.

      Was mich fasziniert, ist das schlichte, unbeschwerte, respektvolle, ja auch magische Leben. Hier können Jungs noch im Kreis rennen und sich vorstellen, sie würden fliegen. Da ist die Freude über ein Fahrrad noch groß, es wird geschätzt.
      Der Zusammenhalt in der Situation mit den Hau-drauf-Brüdern hat mir imponiert, auch wenn sie derbe einstecken mussten. Ich könnte hier noch Zeile um Zeile weiterschreiben.

      Was Mrs. Neville betrifft, fand ich das Lebewohl seltsam und hatte mich gefragt, ob es kein Wiedersehen nach den Ferien geben wird? Wird es nicht!
      Es freut mich, dass Cory den Traum nicht einfach zur Seite schiebt. Und natürlich bin ich gespannt, was auf seine eingereichte Story folgt.

      Was den Klan betrifft, hatte ich bei dem Postboten schon vorher ein komisches Gefühl, als dieser sich mit Tom über Rassismus unterhalten hat.

      Bei der Aktion mit Luzifer, dem Affen mit Durchfall, wusste ich nicht, ob ich lachen oder angewidert sein soll. Der Auslöser (der Song) war ja für mich schon fragwürdig, auch wenn es in die Zeit und die Einstellung so mancher passt. Hier hatte ich mir notiert, dass die Ausflüge in die Kirche immer chaotisch ablaufen. Sollte man wohl überdenken.^^

      Die Woche bei Jaybird: ich wollte da genausowenig sein wie Cory. Mehr mag ich gar nicht dazu schreiben, denn ich war nicht selten sauer in der Zeit.

      Dass der Campingausflug in die Hose geht, hatte ich irgendwie geahnt, auch wenn ich die Jungs da noch nicht in solcher Gefahr gesehen habe.
      Im Übrigen hätte auch ich nicht in dem Alter außerhalb des Gartens schlafen dürfen, Andrea.

      Was mich total verzaubert hat, waren die Gedanken von Cory im Zusammenhang mit Chile -> 100 Glühwürmchen im grünen Glas, etc. ♥♥♥♥♥ Ich bin ja keine Schnulzentante, aber da war ich hin und weg. :D

      Ich mag das Buch wirklich sehr gern und bedauere sehr, dass ich so wenig Lesezeit habe.

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    6. Hattet ihr eigentlich gesehen, wann das Buch erstmals erschienen ist?
      1991, wenn ich es richtig gesehen habe.

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    7. Ich habe es nun auch geschafft. Da sind wir uns ja alle einig, dass wir hier was richtig tolles lesen 😍

      Ich habe lange überlegt was die Szene am Anfang der Ferien, als alle geflogen sind, bedeutet und ob wörtlich gemeint war. Aber das war einfach der Spirit des Sommers, da endlich Schule aus ist und alle lange frei haben. Die sind nicht wirklich geflogen, sie sind einfach durch den Wald gerannt und haben sich frei gefühlt. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, dann ging es mir ähnlich. Ich habe den Beginn der Ferien immer zelebriert. Ich konnte dann viel lesen, mit Freunden abhängen, so lange aufbleiben wie ich wollte 😁 Ferien sind halt geil.

      Bei dem Beach Boys Song wusste ich übrigens gleich um welchen Song es sich handelt. Der Refrain ist halt so bekannt. Ich mag die Beach Boys jetzt nicht so, aber 1964, wer weiß? Ich wusste echt nicht was in dem Reverend vor sich ging. Und vor allem was er aus dem Text herausgehört hat ... haha ... OMG. Luzifer der Affe ... Hammer

      Beim Campingausflug sind die Jungs auf jedem Fall dem Ku-Klux-Klan in die Quere gekommen. Das war mir sofort klar, als von weißen Masken die Rede war.

      Der Opa geht ja mal gar nicht. Ich fand es sehr lustig, dass er nun eine Woche lang versalzenes Essen bekommen hat.

      Die Ideen gehen McCammon so gar nicht aus. Ich liebe die Story und bin total auf den Herbst gespannt. Und mit dem Traum über die schwarzen Mädchen, verspricht es wieder sehr mystetiös zu werden. Ich hoffe es gibt wieder mehr von der Lady zu lesen.

      @Hibi: dass das Buch älter ist habe ich vor Lesebeginn gewusst. Im Prolog dachte ich kurz McCammon schreibt etwas biografisches, zumindest bis der Name Cory gefallen ist. Das Alter passt ja, er wurde ja auch 1952 geboren.

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    8. Ja, ich habe auch mitbekommen, dass das Buch schon ein älter ist. Unvorstellbar, dass dieses Goldstück dem deutschsprachigen Leser so lange vorenthalten worden ist.

      @ Sven: Genau. :) Ich denke, wir sind uns einig, dass wir hier ein Schätzchen in Händen halten.

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  4. Antworten
    1. Ich komme kaum mehr aus dem Buch raus, weil es mich eingesogen hat. :D Es ist umwerfend gut.

      Das war also der Herbst 1964 in Zephyr. Wieder fange ich hinten an, irgendwie tue ich mir so leichter.

      Der Zirkus war in der Stadt und das verkrüppelte Nashorn ist abgehauen. Das Affenproblem der Stadt ist gelöst, dafür trampelt das nun in den Wäldern herum. Ich freue mich, dass es die Flucht ergriffen hat. Und mir gefällt, dass die Jungs Mitleid gezeigt haben.

      Candlestick Kid hat gezeigt, was er kann. Und Corys Vater hat sich den Respekt seines Sohnes ‚verdient‘. Das mit den Schlangen fand ich dermaßen grauslich, bei so etwas zieht sich mir alles zusammen.

      Rebel. Was habe ich gelitten! Hier hat mich McCammon an Stephen King erinnert. Der tote Hund, der nicht sterben kann. Mir haben der Hund und Cory sehr leid getan. Es ist schwer, wenn man einen tierischen Freund gehen lassen muss.

      Außerdem frage ich mich schon, ob Vernons Vater noch lebt oder tatsächlich gestorben ist? Er hat das mit dem ‚Ruhen‘ schon sehr betont. Jedenfalls sind dem Guten ein paar Sicherungen durchgebrannt, er scheint dennoch lichte Momente zu haben. Jedenfalls ist er ein guter Mensch, und allein beim Lesen, habe ich bei dem Abendessen gefühlt 5 kg zugenommen. Außerdem hatte ich hier das Gefühl, dass McCammon auf seinen eigenen Roman anspielt (ein perfekter Stadtroman, der dann noch mit Morden gespickt werden musste).

      Nun bin ich neugierig, was der Winter bringt. Und auf die Mörderjagd.

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    2. Ich musste zu Beginn des Abschnitts gleich schmunzeln, als die dämonin in seiner Klasse landet. Im letzten Abschnitt habe ich Chile vergessen zu erwähnen, umso amüsanter ist es, dass die Dämonin die Cousine von corys Traumfrau ist.

      Die Szene im Rathaus im dunkeln fand ich super gemacht. Mccammon führt den Leser gekonnt hinters Licht. Ich dachte für einen kurzen Moment, dass wir unseren Zuschauer beim Mord haben.

      Vernon find ich echt spooky. Denke auch fast, dass sein Vater auf ewig ruht. Aber mir tat er auch leid. In seinen Gedankengängen lag ja nun die Begründung, warum er nackt herumläuft.

      Auch der Titel des Buches findet hier Beachtung. BOY'S LIFE ist eine Pfadfinderzeitschrift.

      Für mich die wichtigsten Worte im diesem Abschnitt waren auf S. 343 zum Thema Akzeptanz.

      Ach Nicole wie du könnte ich noch eine Mio Dinge ansprechen, dass wir ne monströse Rezi, dass weiß ich jetzt schon..

      Zum Thema rebel, ach man, das waren so traurige und schmerzhafte Seiten.

      Und die Szene an der Tankstelle glich ja schon fast einem Showdown. Ich freue mich auf mehr und musste etw schmunzeln, zwecks candlestick alias candystick 🙊

      Nun kommen glaub ich die Göass Schwestern auch noch ins Spiel mit ihrem Deutsch sprechenden Papagei. Kp wie der miteingebaut wird in die Geschichte.

      Ich bin weiterhin begeistert, auch wenn ich nun hoffe wieder zum Auto im See zu kommen.

      P.s. Ich mag die Einteilung in die Jahreszeiten und auch die zeitliche Orientierung in den einzelnen Kapiteln sehr sehr gern.

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    3. XD Candystick! Ich hatte bei dem Namen eine Kerze vor Augen, die im Lucky-Luke-Stil ausgeschossen wird.

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    4. Deshalb liebe ich solch LR :D
      Die Kerze bleibt mir zusätzlich zur Story im Kopf :D

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    5. Ihr habt ja schon alle wichtigen Punkte aufgeführt, bei denen ich nur zustimmend nicken konnte. :D Schau ich mal, was ich noch beitragen kann.

      Was mir zusätzlich gefallen hat:

      Obwohl Cory bei dem Vorlesen seiner Geschichte vor der Gemeinde ein paar Startschwierigkeiten hatte, fand ich es schön, wie das besondere Gefühl - andere zu begeistern - eingefangen wurde.

      Dass Tom immer noch sehr unter der Sache mit dem Mann im See leidet, wurde ebenfalls sehr gut dargestellt. Interessant hierbei und bei einigen anderen Situationen ist, welch ein aufmerksamer Beobachter Cory ist.

      Dass Cory die Dämonin nicht wirklich näher in seinem Leben gebraucht hätte, ist nachvollziehbar. Und dennoch empfand ich die Sache mit der Geburtstagskarte als einen feinen Zug.

      Vernon: ja was soll man dazu sagen. Ich stehe zwar null auf Modelleisenbahnen, aber die detailgetreue Landschaft wurde faszinierend geschildert. Auch seine Gedanken zum Mord waren interessant. Aber auch so, die Geschichte eines Jungen, der stets Dummkopf geschimpft wurde, der ein Buch geschrieben hat und dennoch ein Versager in den Augen des Vaters war...der weder Schuhe, noch Hose, noch Hemd verdient hat...es zeigt auf, warum er so nackt durch die Gegend rennt.

      Was sich da an dem Mitbringtag ereignet hat, fand ich cool...vor allem die Aktion von Johnny. Dieses sich wehren, den eigenen Ängsten nicht zu erliegen, selbst die Sache mit den verloren gegangen Pfeilspitzen...seine dazugewonnene Reife ist geradezu greifbar.

      Die Sache mit Rebel hat sich mir ganz schön auf den Magen geschlagen. Ich hatte mir echt gewünscht, dass Cory schon beim ersten Blick `einsehen´ würde, was besser für seinen Hund wäre. Das war ja nun wirklich eine üble Beschreibung. Aber sein Herz war noch nicht soweit, um loszulassen. Wie der Autor den Faden zu Carl Bellwood weitergesponnen hat, fand ich sehr gekonnt. Gleiches trifft auf die `Erkenntnis´ bei Cory zu.

      Die Szene mit Donny Blaylock ging ja mit Spannung und im Fall von Lainie mit Aufarbeitung sowie Ausarbeitung ihrer Figur einher.

      Sheriff Amory mag ich nicht in Schutz nehmen. Er hat als Sheriff eine falsche Entscheidung getroffen. Doch menschlich hat er daran gearbeitet, seinen Fehler wieder auszugleichen. Hier hat mir der Zusammenhalt, der erst mit Verzögerung kam, gefallen. Aber ganz besonders hat mir das gefallen, was Cory zu seinem Dad gesagt hat:

      ICH GLAUBE, RUHE UND FRIEDEN KANN EINEM NIEMAND SCHENKEN, DAD. ICH GLAUBE, MAN MUSS DARUM KÄMPFEN, OB MAN WILL ODER NICHT. (S. 387 im eBook)

      Tom hatte ja schon gemerkt, dass Cory nicht besonders angetan davon war, dass er dem Sheriff zunächst eine Abfuhr erteilt hat. Aber hier lernt wohl nicht nur das Kind etwas von seinen Eltern, sondern auch die Eltern (in dem Fall der Vater) etwas vom Kind.

      Die Sache bei den Blauglasschwestern war abgefahren. Hier bin gespannt, was noch folgt. Überhaupt denke ich die ganze Zeit an die Tätowierung des Toten.
      Dieser Totenkopf mit den Flügeln steht für irgendetwas und im Hinterkopf sucht bei mir immer irgendetwas nach einem Zusammenhang. Mal schauen, wie lange ich dafür brauche.

      Bei der Zirkussache schwankte ich immer zwischen: schön und entsetzlich. Letzteres bezieht sich wohl auf die Haltung und Behandlung von dem Nashorn.

      Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich es liebe, in dem Buch zu lesen, ich jedoch das Buch nicht ohne Pause `inhalieren´ kann. Kann man das irgendwie verstehen? Es gibt Bücher, die lesen sich so weg und vorher mag man sie nicht aus der Hand legen. Hier brauche ich etwas Abstand, habe keine Probleme damit, mit etwas anderem beschäftigt zu sein. Die Geschichte ist wie eine Lawine, die einen mitreißt und man versucht sich (emotional) in Sicherheit zu bringen. Jedenfalls ergeht es mir so. Die Fülle ist unglaublich. Ich bin hin und weg. Und doch gehe ich der vollen Kraft aus dem Weg.

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    6. @ Hibi: Bei der Modelleisenbahn hatte ich auch ein bisschen das Gefühl, dass hier eine Machtsymbolik mitschwingt. Vernon steht über dem Modell und kann das Geschehen in Zephyr beeinflussen.

      Bei mir war es komplett anders, ich konnte kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Abends (bzw. in der Nacht) hat mich das Buch um etliche Stunden Schlaf gebracht. :D Aber ich verstehe, was du meinst. Manchmal kann man eben 'nur' häppchenweise in eine Geschichte eintauchen.

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    7. Ihr habt ja alles sehr gut zusammengefasst. Ich halte mich kurz und allgemein. Ich mag es total wie unterschiedlich jedes Kapitel ist und jedes einzelne erzählt seine ganz eigene Geschichte. Das musst du erstmal über 550 Seiten durchhalten. Mein lieber Schwan.

      Ich habe mitgefiebert, war traurig, war sehr überrascht, durcheinander, musste laut auflachen, war glücklich und begeistert und das alles in einem Abschnitt. Ich fass es nicht. Ganz ehrlich, ich habe selten so ein gutes Buch gelesen.

      Bin jetzt ganz gespannt was der Winter bringt *in-die-Popcorntüte-greif*

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    8. Lass dir das Popcorn auf der Zunge zergehen und genieße die letzten Seiten.
      Ich würde glatt nochmal vorne anfangen 😅

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  5. Antworten
    1. OMG. Was für ein Winter. Ich bin noch immer ganz geflasht. Ich musste das Buch gestern beenden, es ging nicht anders! (Fragt nicht, wie ich hier jetzt vorm Bildschirm hänge, weil es mich den Schlaf gekostet hat XD)

      Der Tod von Davy Ray hat mich getroffen. Kein Wunder, das Cory so fertig war. Ich fand sein Schläfchen am Friedhof - nachdem er der Lehrerin eine verpasst hat - auch interessant. Seine Monster haben ihn im Traum besucht und ihm die Richtung gezeigt.

      Witziges Highlight war für mich das Bomben-Special. XD Da liegt Moultry unten im Keller neben der Bombe und hat selbst dafür gesorgt, dass eine im Museum gelegt wurde. Ich sage nur Karma. Und dann entschärft der gute Mr. Lightfood das Ding. Er rettet dem Mann das Leben, der ihm den Tod wünscht. Sehr gut gemacht, und die Situation ist gerettet.

      Der Mord wird zum Ende noch in einem feinen Showdown aufgeklärt. Mir gefällt hier die Kurve. Es beginnt mit Vater und Sohn und mit Vater und Sohn wird es beendet. Auch die Nazi-Geschichte finde ich für 1964 gut gewählt. Das passt alles schön rund zusammen.

      Es gibt hier so viele Details, ich habe sicher etliches vergessen.

      Jedenfalls, mir hat der Winterabschluss richtig gut gefallen.

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    2. Ich habe das Buch gestern auch beendet und habe es nun eine Nacht sacken lassen.
      Ich bin begeistert. Da wir McCammon mit Matthew als Vergleich haben, begeistert es mich noch mehr, dass er mich auch mit diesem Roman sowas von abholen konnte.

      Diese Vielfalt von Figuren und Gegebenheiten in diese Stadt zu packen und es so zu verpacken, dass es am Ende rund ist, wow!

      Tom seine Lethargie nach der Arbeitslosigkeit wurde gut dargestellt, aber in keinem Moment lässt der Autor ihn hintenrunterfallen. Immer wieder kehrt man zum Anfang/ dem Unfall zurück.

      Da spielen die Papageien und die beiden Schwestern tatsächlich noch eine größere Rolle.
      Allein diese Auflösung ist meiner Meinung nach Gold wert!

      Cory "ermittelt" und er setzt das Mosaik letztendlich richtig zusammen, und gerät dennoch in Gefahr. Mit den beiden Herren konnte ich erst gar nichts anfangen.
      Helft mir nochmal kurz... der Name Hannaford wurde ja einige Male kursiv abgedruckt. Wer hat diesen Namen ins Spiel gebracht? Die Lady? oder ein Traum? Das ist mir nicht mehr bewusst gewesen.

      Jeff ist also der Tote. Ich habe es richtig verstanden, dass er einer Neo-Nazi Gruppierung angehörte. Und er einen Kriegsverbrecher erpresst hat? Eigentlich stehen sie ja auf der selben Seite oder?
      Egal es war rund. Und ich bin froh, dass es wenigstens Kara getroffen hat. Der Doktor hat mit dem Versinken im See ebenso seine gerechte Strafe bekommen.

      Den Teil mit der Bombe, den fand ich auch echt gut. Vor allem, als der Retter in Sicht war! Wieder ein Part, der sowas von gut durchdacht war.

      Davy Ray.. schade, dass es die 4er Truppe nicht bis zum Schluss geschafft hat. Der Tod hätte für mich nicht unbedingt sein müssen. Wie seht ihr das?

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    3. @ Andrea: Also ja, so habe ich das mit Jeff verstanden. Und wenn's um's Geld geht, dann steht wohl das Geld überm verkappten Idealismus.

      Ich glaube, dass es früher viel häufiger passiert ist, dass jemand aus dem Freundeskreis verunfallt ist. Daher passt das mit Davy Ray für mich gut rein. Aber ich es war fast (wirklich nur fast) zu viel an Geschehen. Also, ich kann nachvollziehen, was du meinst.

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    4. Was habe ich gesagt: Ostern verstreicht. Aber dafür habe ich das Buch nun beendet.:D

      Dieses nur mit `WOOOOOOOW´ zusammenzufassen wird wohl nicht reichen, oder.

      Ob es den Tod von Davy Ray gebraucht hat oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Aber er war rund eingeflochten und vielleicht gehörte dieses einschneidende Erlebnis zur Entwicklung von Cory. Dieses Unbeschwerte der Kindheit rückte etwas in die Ferne. Cory bezieht danach ganz anders Stellung -> Mrs. Harper und die Folgen. Und ich glaube, wir hatten das Waffenthema in den USA bei einem anderen Buch schon. Wir haben da ganz andere Gedanken/Empfinden dazu. So übel es klingt, aber hier hatte sich der anfangs gezogenene Kreis, bei dem die Jagd und dieses weiße Wesen erwähnt wurde, geschlossen.

      Das Buch hat so viel hergegeben...neben der Handlung. Ich bin wie ihr begeistert.

      @Nicole: diese Vater und Sohn Sache fand ich ebenfalls gelungen.

      @Andrea: Hannaford kam ja durch den verrückten Papagei auf.

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    5. Bin nun auch durch und ich habe diese Geschichte geliebt. Der Winter war ja spektakulär.

      Ich mochte genau wie ihr die Vater Sohn Beziehung. Ich habe mitgelitten als Davy Ray gestorben ist. Den Traum auf dem Friedhof habe ich erst als real angesehen. Bis er dann erzählt hat an was für komischen Typen er vorbeikommt, dann wurde mir klar, dass das unmöglich der Tatsache entsprechen konnte.

      Ich habe genau wie ihr das Bomben-Kapitel gefeiert. Karma is a bitch.

      Klasse wie sich dann der Kreis geschlossen hat und der Dino nochmal aufgetaucht ist, genauso wie das Monster aus dem See.

      Die Nazi-Thematik wurde logisch als Begründung für den Mord in die Geschichte integriert. Ich habe aber gemerkt, dass der Mord für mich nur nebensächlich war. Die kleinen, feinen Nebengeschichten waren das, was die Geschichte so interessant und unterhaltsam gemacht hat.

      Die Szene als Tom auf die Lady getroffen ist war für mich auch ein Höhepunkt. Ich hab die ganze Zeit drauf gewartet, dass das passiert.

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    6. Sven, wir haben uns wohl alle in diesen Roman verliebt. Das Buch ist einfach nur großartig.

      Haha, Karma is a bitch - ganz mein Gedanke bei dieser Episode. :D

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    1. Ich war ganz schön wehmütig bei diesem Abschied von Zephyr. Dabei finde ich es schön, wenn ein Buch auf diese Weise abgeschlossen wird. Wir erfahren, was aus allen geworden ist.

      1967 sind sie also weggezogen und Corys Dad ist früh gestorben. Mittlerweile hat Cory seine eigene Familie und Zephyr ist ein ausgedörrtes Nest, das noch ein paar gute Seelen beherbergt.

      Was mir fehlt, was ist aus Nemo geworden? XD

      Was mir total gut gefällt, ist dieser amerikanische Lebensstil, der im Buch gut rüberkommt. Die Menschen sind nicht so verwurzelt wie wir (ich spreche jetzt einfach mal für mein Umfeld und meine Umgebung). Es fällt einfacher, neu anzufangen und man kann auf die Vergangenheit - wie zB Zephyr - wohlgesinnt zurückblicken.

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    2. Ein tolles Ende, ein toller Abschluss und in mancherlei Hinsicht ein schönes Wiedersehen.
      Die Stadt Zephyr ist eigentlich tot. Es schmerzte mich ein bisschen, umso schöner, war das Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern.

      Und Nicole wie du schon sagst: der Lebensstil und die Grundeinstellung zum Leben der Amerikaner unterscheidet sich immens von unserem.
      Besonders mochte ich den Part, den auch Hibi im Abschnitt des Sommers angesprochen hat: wie die Kinder die Ferien und das Leben damals noch genossen haben. Zum Teil tun mir die Kinder heutzutage leid, weil sie dieses unbeschwerte nicht mehr erleben können.
      Was auf unterschiedliche Gründe zurück zuführen ist.

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    3. Ich bin ganz bei euch!!!! Und eigentlich könnte ich pausenlos dies und das und jenes erwähnen, was mich alles so begeistert hat. :D

      @Nicole: Nemo war ja nicht so ganz verschwunden. Cory trägt noch etwas von ihm in sich. Nemo war da, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und war wieder weg. Eine Momentaufnahme, bei der wir Cory noch etwas besser kennengelernt habe...genauso wieder die Karte für die Popeltante oder die Geschichte, die er Davy Ray kurz vor seinem Tod erzählt hat.

      Dreißig Jahre sind vergangen, seitdem der Autor das Buch geschrieben hat. Ganz egal ob damals oder heute: das Geschehen in einer anderen so greifbar wirken und die LeserInnen so dermaßen abtauchen zu lassen, ist verdammt großes Kino...nur nur im Kopf.^^

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    4. @Hibi: Stimmt, was Nemo angeht hast du Recht. XD Ich hatte mir nur gewünscht, dass Nemo ein Profi-Spieler wird und der vom erwachsenen Cory bei den Spielen bewundert wird. :)

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    1. So, da Andrea mich dezent auf Insta darauf aufmerksam gemacht hat: Ich hab euch nicht vergessen. Hab nur meinen komplett eigenen Rhythmus gefunden, Stück für Stück gelesen, meist abends und somit hier gar nicht reingeschaut. Der Alltag kann manchmal echt fies sein x_x

      Jedenfalls bin ich sehr angtan von dem Buch gewesen. Es hat sogar dafür gesorgt, dass ich Pipi in den Augen hatte (Hund und Davy) und so etwas schafft fast kein Buch bei mir! Bin ja echt nicht nah am Wasser gebaut.. aber Robert hat so einen feinen Stil, der einem fast das Gefühl gab, ein Tagebuch zu lesen. Der episodenhafte war anfangs ungewohnt (die kleine Schrift auch XD), aber irgendwann flutschte es nur noch so! Dass dabei der Mord erst gegen Ende wieder ein Hauptthema wird, fand ich in dem Fall auch nicht schlimm. Alles passte zum Stil.

      Selbst das Nachwort - bzw der Abspann, so was mag ich eigtl nicht - war rund geschrieben. Ein Abschluss und Neubeginn zugleich. Für mich bisher der stärkste McCammon! Hab selten so mitgefühlt und geahnt, was Cory gefühlsmäßig durchmacht, wie hier. Fast wie ein Stand by Me als Buch.

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    2. Christin hatte Pipi in den Augen, dass ich das noch miterleben darf <3
      Auch wenn ich McCammon und Matthew mag, empfinde ich dieses hier auch als stärkstes Werk und werde es wärmstens weiterempfehlen. Die Rezi könnte 5 A4 Seiten einnehmen, dass wir schwer. Mal schauen, ob ich mich heute Abend noch ransetze. Hänge derzeit wieder mal mächtig hinterher. Renne zwischen Pinsel und Buch hin und her, um die Trockenzeit der Farbe an den Wänden zu überbrücken und lese daher mehr, als am Pc zu sitzen :/

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    3. XD
      Streich es dir FETT im Kalender an! Das schafft wirklich kaum ein Buch!
      Und ja, eine Rezi wird schwer, aber ich will sie nicht zu voll packen.
      Glaub ich mach es Stichpunktartig und mach einen Vergleich mit dem Film "Stand by me" den ich gestern nochmal geschaut hab und jetzt finde ich noch mehr, dass der Autor eindeutig von dem Film inspiriert wurde :P

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  8. Eine Rezi wird ganz sicher nicht einfach. Jedenfalls fühlt es sich im Moment so an. Im Moment komme ich gar nicht dazu. Ich spiele nicht mit Farbe aber mit Stoffen. Somit bin ich überall nur nicht am PC.

    Das war eine wahnsinnige Leseerfahrung!
    Hattet ihr das `Über den Autor´ gelesen?
    Da wurde erwähnt, dass er eine sehr lange Pause hatte, weil er im falschen Genre geschrieben hat. Erst mit Matthew kam er zurück. Falls ich sich bei der Kritik um dieses Buch hier handelt, könnte ich es nicht verstehen. Es ist ein Schnitt zum Horror...okay...dafür ein sehr gelungener.

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